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AmazonGreenpeace protestiert gegen Vernichtung von Retourware

Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen die Vernichtung von Amazon-Retouren. Laut Amazon wird überwiegende Mehrheit der zurückgegebenen Produkte nicht vernichtet.

Protest at Amazon logistics center Winsen near Hamburg  Aktion und Protest am Amazon Logistikzentrum Winsen nahe Hamburg
Amazon soll laut Greenpeace rund 30 Prozent aller Retouren vernichten. © © Daniel Müller / Greenpeace
 

Aus Protest gegen die Vernichtung zurückgesandter neuer Waren protestieren rund 40 Greenpeace-Aktivisten auch Montagfrüh noch beim Online-Händler Amazon. Sie waren am Sonntagabend auf das Gebäude in Winsen im niedersächsischen Landkreis Harburg geklettert.

Montagfrüh seien sie noch immer auf dem Dach gewesen, teilte die Polizei mit. Polizisten seien im Einsatz, um eine "kooperative Lösung" zu finden und die Lage zu beobachten. Der Betrieb sei aber nicht eingeschränkt, es habe keine Auseinandersetzungen gegeben. Laut Viola Wohlgemuth, Konsum-Expertin bei Greenpeace, haben die Aktivisten Banner aufgehängt. Aus Versandkartons wurde ein 27 Meter langer Schriftzug "Für die Tonne" errichtet.

Proteste zum "Prime Day"

Anlass für den Protest sei der "Prime Day" am Montag und Dienstag mit Sonderangeboten für Amazon-Kunden, sagte Wohlgemuth. "Wir wollen auf die klimaschädliche Ressourcenvernichtung bei Amazon aufmerksam machen." Nach Angaben von Greenpeace gehen rund 30 Prozent aller Amazon-Retouren nicht wieder in den direkten Verkauf. Marktführer Amazon hatte dazu im Juni erklärt, die überwiegende Mehrheit der zurückgegebenen Produkte komme erneut in den Verkauf, gehe an Lieferanten zurück oder werde je nach Zustand an gemeinnützige Organisationen gespendet.

Greenpeace: Aktion gegen Amazon

Im niedersächsischen Winsen (Luhe) protestierte Greenpeace mit einer Kletteraktion gegen die Vernichtung zurückgesandter neuer Waren bei Amazon.

(c) © Daniel Müller / Greenpeace (Daniel Müller)

Die Greenpeace-Aktivisten kletterten bereits am Sonntagabend auf das Gebäude des Online-Händlers im Landkreis Harburg. Rund 40 Demonstranten protestierten auch am Montag noch auf dem Hallendach.

(c) © Daniel Müller / Greenpeace (Daniel Müller)

"Aus recycelten Versandkartons haben wir auf dem Dach zudem einen 27 Meter langen und dreieinhalb Meter hohen Schriftzug "Für die Tonne" errichtet, um gegen die Vernichtung neuwertiger Waren zu protestieren", sagte Viola Wohlgemuth, Konsum-Expertin bei Greenpeace.

(c) © Daniel Müller / Greenpeace (Daniel Müller)

So wollte man auf die klimaschädliche Ressourcenvernichtung bei Amazon aufmerksam machen. Nach Darstellung von Greenpeace gehen rund 30 Prozent aller Amazon-Retouren nicht wieder in den direkten Verkauf.

(c) © Daniel Müller / Greenpeace (Daniel Müller)

Bei der Aktion war ein Lastwagen mit Kran zum Einsatz gekommen. Der Betrieb wurde dabei nicht eingeschränkt.

(c) © Daniel Müller / Greenpeace (Daniel Müller)

Beamte seien im Einsatz, um eine "kooperative Lösung" zu finden und die Lage zu beobachten. "Wir gehen davon aus, dass die übrigen Personen in absehbarer Zeit das Dach verlassen", sagte ein Polizeisprecher am Montagnachmittag.

(c) © Daniel Müller / Greenpeace (Daniel Müller)

Amazon hatte mitgeteilt, dass man rechtliche Schritte gegen die Organisatoren der Aktion in Winsen prüfe. Diese Art von Protest sei illegal und gefährde unnötig alle Beteiligten und Mitarbeiter.

(c) © Daniel Müller / Greenpeace (Daniel Müller)

Die Aktivisten planten, während der "Prime Days" am Montag und Dienstag auf dem Dach zu bleiben und weiter zu protestieren.

(c) © Daniel Müller / Greenpeace (Daniel Müller)
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Amazon hatte mitgeteilt, dass man rechtliche Schritte gegen die Organisatoren der Aktion prüfe. Diese Art von Protest sei illegal und gefährde unnötig alle Beteiligten und Mitarbeiter. Nach Wohlgemuths Worten planen die Aktivisten, während der "Prime Days" auf dem Dach zu bleiben und weiter zu protestieren.

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Danke für Ihr Verständnis.

ichbindermeinung
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An greenpeace geben

Die Firma soll die zur Vernichtung geplanten Güter an die Firma greenpeace übergeben, dann kann greenpeace was Gutes mit den Waren machen

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onyx
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16
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Wäre es nicht wichtiger zu eruieren

Warum es zu den vielen Retouren kommt und wie sich diese vermeiden ließen. MMn sind hier auch die Konsumenten einzubeziehen.

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Jamestiberius
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Tja...

Viel Glück damit...

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Amadeus005
2
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Was zum Schutz des Konsumenten gemacht wurde

Entwickelt sich aufgrund des Konsumenten zum Umweltfrevel. Ist schwierig. Aber vielleicht reicht es schon, wenn der Konsument für den CO2-Anteil der Retoure immer selbst aufkommen muss.

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