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Umfrage von PalmersDessous-Einkauf: Vier BHs, elf Unterhosen pro Jahr

Österreicherinnen schwören mehrheitlich auf Baumwolle, die Jüngeren lieben auch Spitze. Palmers-Konzernvorstand Tino Wieser: "Wir müssen mit unserer Zielgruppe jünger und moderner werden

Triumph Show
Dessous-Show (von Triumph) © Triumph International/KK
 

Durchschnittlich vier BHs kauft Frau Österreicher jährlich sowie elf Unterhosen. Zwei Drittel der Kundinnen schwören bei Dessous auf hautfreundliche Baumwolle. Vor allem Jüngere greifen verstärkt zu Unterwäsche aus Spitze, hat Marketagent im Auftrag des heimischen Textilkonzerns Palmers herausgefunden. Die Auswahl an Anbietern ist mittlerweile groß, doch die Österreicherinnen greifen weiterhin zu österreichischen Traditionsmarken. Dies geht aus einer Umfrage von Marketagent im Auftrag von Palmers hervor.

Die meisten Befragten leisten sich im Jahresverlauf zwei oder drei neue BHs (21,2 bzw. 19,8 Prozent). Sechs und mehr Büstenhalter erstehen laut der Umfrage mit 1.001 Teilnehmerinnen 15,1 Prozent, mehr als zehn BHs aber nur knapp vier Prozent. Bei den Unterhosen investieren knappe 40 Prozent jährlich in sechs bis zehn neue Stücke, elf bis 20 Slips legen sich 22,7 Prozent zu, und fast genauso viele kommen mit vier bis fünf neuen Unterhosen aus. Mehr als 20 Stück im Jahr kaufen sich nur 6,5 Prozent. 8,6 Prozent finden mit ein bis drei textilen Neuanschaffungen das Auslangen.

66,3 Prozent votierten für Unterwäsche aus Baumwolle (Mehrfach-Nennungen möglich), für Mischgewebe können sich knapp 26 Prozent erwärmen, zur Spitze treibt es 18,4 Prozent, und Seide bevorzugen 13,8 Prozent. Spitzen-Dessous lieben vor allem jüngere Frauen, etwa 27 Prozent der 25- bis 29-Jährigen und knapp 21 Prozent der 30- bis 39-Jährigen, aber nur rund acht Prozent der 60- bis 65-Jährigen.

Mit 96,6 Prozent führt Palmers das Ranking der bekanntesten Marken an, gefolgt von Triumph mit 95,2 Prozent. Palmers sei in der Kundenberatung stark, die Modernität der Filialen müsse weiter verbessert werden, interpretiert Konzernvorstand Tino Wieser die Umfrageergebnisse. "Wir müssen mit unserer Zielgruppe jünger und moderner werden."

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