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Wolfgang Anzengruber Verbund-Chef: Erneuerbare rechnen sich derzeit nur mit Förderungen

Wolfgang Anzengruber, Chef des Energieversorgers Verbund, plädiert für eine flexible Marktprämie, abhängig vom Strompreis.

Strom durch Windkraft (Sujetbild)
Strom durch Windkraft (Sujetbild) © refresh - stock.adobe.com
 

Weil sich durch das Auseinanderbrechen der ÖVP/FPÖ-Koalitionsregierung das Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) deutlich verzögert, wird auch Ziel, Strom ab dem Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, noch schwerer zu erreichen sein - das sagte Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber im einem Interview mit dem "Standard".

"Es geht um 25 bis 30 Terawattstunden (TWh) Strom, die wir zusätzlich benötigen - bei rund 70 TWh, die wir derzeit in Österreich pro Jahr verbrauchen", sagte Anzengruber. Man erwarte sich zusätzlich 6 bis 8 TWh aus Wasserkraft und noch um einiges mehr aus Wind und Fotovoltaik. Allerdings rechne sich trotz des gestiegenen Strompreises derzeit keine der Technologien, so der Verbund-Chef.

Anzengruber ist für eine flexible Marktprämie: "Steigt der Strompreis, soll die Prämie sinken, fällt er, soll es entsprechend mehr Zuschuss geben." Er gehe jedoch nicht von einem fallenden Strompreis aus. "Zudem soll jede Technologie einen eigenen Topf bekommen, weil es einen Unterschied macht, ob der Strom aus Wasserkraft, Fotovoltaik oder Wind kommt."

Mit der heurigen Wasserführung ist der Verbund-Chef bisher zufrieden. "Wir liegen momentan etwa zehn Prozent über Durchschnitt."

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Danke für Ihr Verständnis.

duerni
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"Es macht einen Unterschied, ob der Strom aus Wasserkraft, ..............

....... oder aus Fotovoltaik und Wind kommt" sagt der Mann, der es weiß. Der Bedarf an Strom wird in Zukunft dramatisch steigen, denn die Politik hat dafür gesorgt, dass unsere Mobilität elektrisch werden MUSS.
Wir stehen vor NR Wahlen und die größten Befürworter für Umweltschutz, die Grünen, haben gute Chancen in der nächsten Regierung zu sein.
In dieser Regierung MÜSSEN grüne Abgeordnete die Verantwortung für Verkehr und Wirtschaft übernehmen.

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aToluna
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Dramatisch steigen...

Ja genau um ca. 10-12%, wenn alle Autos mit Strom betrieben werden. Das sind dann um die 7-8 TWh mehr!!! Eine wirklich drastische Menge.

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duerni
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spannende Rechnung .........

……... nur leider falsch!
Oder gehen sie ohnehin davon aus, dass der Hype um die Akku-Autos nicht von langer Dauer sein wird - dann haben sie allerdings recht!
Vorschlag: Im Jahr 2030 reden wir weiter!

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aToluna
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Die Presse: E-Autos werden Stromverbrauch in Österreich um ein Siebentel erhöhen

Die Elektroautos werden den Stromverbrauch in Österreich in den nächsten Jahrzehnten - binnen 20, 30 oder 35 Jahren - um ein Siebentel erhöhen .
Zahlreiche Studien zeigen: Elektromobilität auch in großem Ausmaß machbar
Österreichische Studien zeigen: Wenn ab sofort rund 20 Prozent aller Autos in Österreich elektrisch fahren, würde der Stromverbrauch um gerade einmal 3 Prozent steigen.

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duerni
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Verehrte/r aToluna, damit unser Ping Pong ein Ende hat ...

.. sie haben recht, denn was in der Presse steht stimmt IMMER.
Nehmen sie doch meinen Vorschlag an: Reden wir 2030 weiter - ich hab den Termin notiert: 18.6.2030.
PS.: Bitte behalten sie Ihr Synonym "aToluna" damit ich "duerni" sie finde!

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duerni
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Verehrte/r aToluna, damit unser Ping Pong ein Ende hat ...

.. sie haben recht, denn was in der Presse steht stimmt IMMER.
Nehmen sie doch meinen Vorschlag an: Reden wir 2030 weiter - ich hab den Termin notiert: 18.6.2030.
PS.: Bitte behalten sie Ihr Synonym "aToluna" damit ich "duerni" sie finde!

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