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Nach BörsengangUber: Erster Quartalsbericht mit Milliardenverlust

Im ersten Quartalsbericht nach dem Börsengang weißt der Fahrdienstvermittler Uber ein Minus von einer Milliarde US-Dollar aus. Der Umsatz lag bei 3,1 Milliarden US-Dollar.

Symbolbild
Symbolbild © APA/AFP/Josh Edelson
 

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat zu Jahresbeginn tiefrote Zahlen geschrieben, aber einen kräftigen Umsatzanstieg verbucht. Im ersten Quartal fiel ein Verlust von einer Milliarde Dollar (900 Mio. Euro) an, teilte Uber am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Im Vorjahreszeitraum hatte es einen Gewinn von 3,8 Milliarden Dollar gegeben, was an hohen Sondererlösen durch Verkäufe von Auslandsbeteiligungen lag.

Das operative Geschäft ist chronisch unprofitabel und im vergangenen Quartal drückten hohe Kosten für die Vorbereitung des Börsengangs die Bilanz noch tiefer ins Minus. Uber debütierte vor rund drei Wochen an der New York Stock Exchange, bei der größten Börsenpremiere seit Jahren sammelte das Unternehmen rund 8,1 Milliarden Dollar ein und brachte es auf eine Gesamtbewertung von etwa 82 Milliarden Dollar.

Aktie unter Druck

Seitdem hat Uber an der Börse jedoch einen schweren Stand und die Aktie ist stark unter Druck geraten. Immerhin konnte das Unternehmen den Umsatz im Auftaktquartal im Jahresvergleich um deutliche 20 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar steigern und damit die Prognosen der Analysten leicht übertreffen. Auch der hohe Verlust lag im Rahmen der Markterwartungen. Uber hatte Investoren vor dem Börsengang gewarnt, möglicherweise nie die Gewinnzone zu erreichen.

Bei Anlegern kam der Quartalsbericht zunächst gut an, die Aktie legte nachbörslich zeitweise deutlich im Wert zu. Uber könnte Rückenwind gut gebrauchen, der Kurs notierte zuletzt rund 10 Prozent unter dem Ausgabepreis. Schon das Volumen das Börsengangs hatte wegen unerwartet schwacher Nachfrage nach den Aktien deutlich gestutzt werden müssen, so hatte Uber zunächst eine Gesamtbewertung von 100 Milliarden Dollar angestrebt. Zuvor hatten Banken laut US-Medien sogar mal bis zu 120 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

Das laufende Jahr werde ein "Jahr der Investitionen", sagte Uber-Chef Dara Khosrowshahi am Donnerstag in einer Telefonkonferenz zur ersten Quartalsbilanz als börsennotiertes Unternehmen. Die Kosten kletterten im ersten Quartal um 35 Prozent, vor allem wegen der Ausgaben für den Sprung auf das Börsenparkett. Die Brutto-Buchungen - der Wert der Fahrten ohne die Kosten für die Fahrer und andere Ausgaben - stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 34 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Buchungen allerdings nur um 3,4 Prozent, was die zunehmende Sättigung der Märkte zeigt. "Unsere Aufgabe ist es, für eine lange Zeit schnell und effizienter zu wachsen", sagte Khosrowshahi. Dafür investiert Uber in den Ausbau der Partner-Restaurants für seinen Essenslieferdienst ebenso wie in die Ausweitung des Frachtdienstes Uber Freight.

 

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Miraculix11
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Chronisch unprofitabel

Das Beste um damit Geld zu verdienen. Weil sich hundertausende Amateurspekulanten auf die Aktien stürzen und die von Profis abgezockt werden können. Siehe Tesla.

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