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Im HandelsblattMagna-Boss Apfalter fordert ein Ende der „Dieselhysterie"

Magna Europa-Präsident Günther Apfalter fordert im "Handelsblatt": „Es wäre gut, beim Umgang mit dem Diesel politisch und wirtschaftlich wieder mit Augenmaß vorzugehen."

Magna Europa-Präsident Günther Apfalter
Magna Europa-Präsident Günther Apfalter © oliver wolf foto gmbh
 

Magna Europa-Präsident Günther Apfalter erwartet keinen raschen Siegeszug des Elektroautos, wie er im Gespräch mit dem deutschen Handelsblatt (Freitagausgabe) betont. "Wir gehen 2030 von einem Anteil der Verbrennungsmotoren von 16 bis 21 Prozent aus. Reine E-Fahrzeuge werden hingegen nur einen Marktanteil von 9 bis 17 Prozent haben. Der Rest entfällt auf Hybridfahrzeuge", so Apfalter.

Magna werde daher konservativ agieren, sagte Apfalter: "Wir stellen die Produkte her, die von unseren Kunden gewünscht werden. Auf der anderen Seite betreiben wir verstärkt Innovation in Richtung Hybridfahrzeuge und Elektroauto." Im einzigen Magna-Werk für die Gesamtfahrzeug-Fertigung in Graz baut der Konzern für Jaguar seit einem Jahr den I-Pace, ein reines Elektroauto. "Wir sind für die Zukunft gut gerüstet sowohl für die traditionellen als auch für die neuen Antriebe bis hin zu Wasserstoff und Brennstoffzelle", sagte der Manager. „Wir sind natürlich dabei, weitere Aufträge für Elektrofahrzeuge an Land zu ziehen. Wir führen ständig Gespräche“, wird Apfalter zitiert.

"Mit Augenmaß vorgehen"

Apfalter betont auch: „Es wäre gut, beim Umgang mit dem Diesel politisch und wirtschaftlich wieder mit Augenmaß vorzugehen. Eine weitere Verunsicherung schadet nicht nur den Herstellern und Zulieferern, sondern der gesamten Wirtschaft.“ Der Magna-Europachef verlangt, schnell Klarheit zu schaffen, was auf den Straßen erlaubt oder nicht erlaubt ist. Apfalter: „Die entstandene Hysterie im Umgang mit dem Diesel muss beseitigt werden.“

Trotz der angespannten Autokonjunktur gab sich Apfalter optimistisch: "Wenn das leichte Wachstum anhält und die Nachfrage nach Elektroautos wächst, schauen wir bei Magna zuversichtlich in die Zukunft. Wir haben seit 2008 - der letzten Krise der Autoindustrie - quasi ein kontinuierliches Wachstum erlebt. Die jetzige Stagnation ist daher verkraftbar", sagte der Europa-Chef.

 

Kommentare (7)

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tannenbaum
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Plug in Hyprid

Mit fünfzig km Reichweite rein elektrisch und sparsamer Diesel mit maximal 150 Ps wäre die ideale Kombination mit der man die meisten Fahrten, vor allem in der Stadt elektrisch bewerkstelligen könnte! Nicht Ideal finde ich Plug-in-Hyprid kombiniert mit Benzinmotor. Diese verbrauchen, wenn der Akku leer ist gleich einmal um die zehn Liter!

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schadstoffarm
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a bisserl Hysterie

beim bescheixxen und setzen der Normen durch die Autoindustrie ist durchaus gerechtfertigt. Das ist das Risiko, einfach zu sagen "es war nix" wird's nicht spielen.

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Reipsi
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Da hat er recht

alles nur gesteuert !

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wintis_kleine
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Glaube ich auch Reipsi

Zuerst die CO2 Hysterie mit den Benzinern, dadurch neue Technologie Katalysator . Zuerst noch ungeregelt, dann mit Lamdasonde usw. Alle paar Jahre eine neue Entwicklung und Versprechungen, dass das jetzt das Non plus Ultra ist.
Dann die große Erkenntnis, der CO2 Ausstoß ist immer noch zu groß - also DIESEL Fahrzeuge werden es richten, denn die verbrauchen ja weniger - auch hier nach ein paar Jahren Katalysatoren, dann AdBlue usw. bis auf einmal die Bombe krachte und der Diesel vom Heilsbringer zum Schmutzteufel verdammt wurde.
Und nun Elektro - man weiß weder, wie die Ressourcenstrategie der Batterieherstellung und schon gar nicht deren Entsorgungsstrategie ausschaut, aber wenigstens emittieren die im Betrieb nichts außer ein wenig verdrängte Luft - und dass der Strom aus der Steckdose kommt und dahinter Kohle, Gas oder gar auch Atomenergiehersteller stehen sieht man ja auch nicht bei derart REINER Fortbewegung.
Das Auto ist einer der größten Wirtschaftsantriebe die die Industrie kennt und deshalb muss auch alle paar Jahre ein neues „revoluzionäres“ Antriebssystem auf den Markt gebracht werden.
Nur so lassen sie die Gewinne ins Astronomische trieben und die Aktionäre zufriedenstellen.
Den Preis für diese Gewinnorientierung zahlen sowieso alle (Autofahrer).

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schadstoffarm
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von der Bosch

Steuersoftware.

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marluk40
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Richtig

Wenn man am 4. Advent die Kerzen in einem geschlossenem Raum ausbläst, hat man mehr Feinstaub in der Luft, als bei Don Bosco.

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checker43
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marluk

Leider falsch. Der Lungenfacharzt aus Deutschland hat sich um mehrere Größenordnungen verrechnet. Außerdem leben Sie kaum in einem 1 m3 großen Raum, in dem das ganze Jahr über Kerzen ausgeblasen werden.

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