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MedienberichtTesla soll mit erheblichen Lieferschwierigkeiten kämpfen

"Business Insider" berichtet: Firmenchef Musk fordert von Mitarbeitern Hilfe bei Bewältigung von "Auslieferungswelle".

© APA/AFP/Mark Ralston
 

Der US-Autobauer Tesla hat offenbar erhebliche Lieferschwierigkeiten. Die Website "Business Insider" zitierte am Donnerstag aus einer E-Mail von Firmenchef Elon Musk an die Mitarbeiter, in der er sie zur Hilfe bei der Bewältigung der aktuellen "Auslieferungswelle" auffordert. Tesla hatte im Februar begonnen, das Model 3 auch in China und Europa auszuliefern.

"Dies ist die größte Welle in der Geschichte von Tesla", zitierte die Nachrichtenseite aus der Mail. "Bitte betrachtet es in den letzten zehn Tagen dieses Quartals als eure oberste Dringlichkeit, bei der Auslieferung der Fahrzeuge zu helfen. Das gilt für jeden." Musk soll sogar Freiwillige gesucht haben, um Tesla-Autos in Häfen zu fahren, wo sie verschifft werden können.

Produktion geringer als geplant

Der Mail zufolge ist die Nachfrage in China und in Europa riesig. In Europa verschärfe sich die Lage noch bei Lieferschwierigkeiten von Zulieferern. Tesla produziert derzeit nur in einem Werk in Kalifornien. Ziel in diesem Jahr ist die Fertigstellung und Auslieferung von 400.000 Autos. Mitte März kündigte Musk ein SUV an, das Model Y, das ab Ende 2020 ausgeliefert werden soll.

Im vergangenen Jahr war die Produktion weit geringer als geplant. Immer wieder musste Tesla das selbstgesteckte Ziel von 5000 produzierten Autos pro Woche zurückstellen.

Kommentare (8)

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schaerdinand
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an alle tesla hasser und den walter röhrl fanklub:

ich bin noch mit keinem besseren auto gefahren als TESLA. mercedes und bmw können mit ihren alten stinkern brausen gehen. das fahrgefühl, die technik, die beschleunigung einfach traumhaft. zudem weltweit hundertausende tesla-ladestationen. allein schon deshalb werden schon in wenigen jahren bei allen deutschen automarken massenkündigungen anstehen. nokia und kodak waren auch mal weltmarktführer - und jetzt sind sie wo?
BRAVO TESLA!

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scionescio
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@Ferdi: aktuell gibt es weltweit weniger als 5.500 Tesla Ladestation...

... deine anderen Behauptungen bewegen sich auf demselben Niveau!
Tesla Fanboys haben scheinbar etwas gemeinsam: Unwissenheit, Sendungsbewusstsein und völligen Realitätsverlust - ganz, wie der große Meister auch;-)

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Stratusin
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Kennen Sie den Unterschied

zwischen Teslas Destinationscharger und Supercharger? Lassen sie es endlich sein ihre fachlich und falschen Kommentare (und mit falschen Zahlen belegten Aussagen) zu verbreiten, wenn sie kein Wissen haben zum Thema. Und unterstellen andere noch dazu das sie Blödsinn schreiben.

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scionescio
7
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Das Quartalsende naht ...

... da müssen die Zahlen für die Shareholder noch aufgehübscht werden...

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Stratusin
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Vom Modell3

werden im März in Österreich mehr angemeldet, als von der bisherigen Nr1 dem VW Golf. Aber selbst das werden sie schlecht reden! Woran liegt es? Das sie als Techniker nicht Schritt halten können, oder hat es mit was anderem zu tun? Ignorieren sie einfach Elektroautos und leben Ihre ganz persönliche Zukunft, ohne das ganze Drumherum.

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scionescio
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@OhneSinn: ich kenne noch keine offizielle März-Statistik... ob es daran liegt, dass der März noch nicht abgeschlossen ist?

Im Februar wurden vom Golf 918 Einheiten zugelassen und vom Model 3 insgesamt 136.
Natürlich wird es einen kurzzeitigen Boom geben, weil die Vorbesteller ja mehrere Jahre darauf warten durften - aber es kommen kaum Neubestellungen ein, weil sich wohl herumgesprochen hat, dass gerade wieder jemand wegen eines Softwarefehlers sterben musste und die Autos schon mit Rost ausgeliefert werden, weil sie nicht einmal eine Hohlraumkonservierung haben - aber was kann man um 60.000, - Euro schon groß verlangen?

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Kristianjarnig
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Hat mich Neugierig gemacht, Ihr Kommentar @Stratusin

Darum eben mal die Suchmaschine angeworfen und folgendes gefunden:

Laut Bundesverband Elektromobilität Österreich wurden in Österreich 2019 1198 E-Autos neu angemeldet(Märzzahlen gibt es noch keine, da muß Ihnen wohl Ihre Glaskugel geholfen haben).

Das sind 41,6% mehr als 2018 im gleichen Zeitraum(Jänner/Februar).

Der E-Auto Bestand bis Ende Februar 2019 ingesamt beläuft sich auf 21.947.

Verglichen zu herkömmlichen Autos also ziemlich niedrig, das kann man drehen und wenden wie man will.

Obwohl ich mir in den nächsten 5 Jahren SICHER kein E-Auto zulegen würde(eher einen günstigen gebrauchten deutschen 5er Diesel) sehe ich den Trend als positives Zeichen.
So wie bei jeder Technologie bisher(wer hat schon in den späten 80er Jahren einen 8086 PC um über 40.000 Schilling gekauft und trotzdem gab es einige die hier dem PC und dessen Entwicklung auf die Sprünge halfen) ist es immer gut wenn es gewisse "Early Adopter"(also jemandem der immer die neueste Technologie haben muß) hier Geld reinpumpen um die Gefährte endlich für die vernünftigere Masse der Menschen wirklich serienreif und noch wichtiger, GÜNSTIGER, zu machen.

Die kommenden Probleme wie Stromgewinnung, Recycling der Akkus(mit dem "Altenteil" als Zwischenspeicher irgendwo werden die wohl zumindest 15 Jahre zusammenbringen) werden dann wohl in der Zukunft gelöst bzw. stellt es sich heraus das die eine technologische Sackgasse war. Darum macht es auch für viele Sinn sich das mal ganz genau anzusehen und abzuwarten.

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scionescio
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@KristianJarnig: Sehr zutreffend - eine Kleinigkeit möchte ich allerdings noch anführen ...

... in den allerersten Konzepten ist man tatsächlich von 12-15Jahren Lebendauer einer Akkuzelle ausgegangen, wenn sie noch als Pufferspeicher bei den Ladestellen benutzt wird (aus dem Netz könnten die hohen Ströme fürs Schnellladen nie auch nur einigermaßen wirtschaftlich bereitgestellt werden) und man ist davon ausgegangen, dass man aufgrund der üblichen Innovationszyklen in dieser Zeit schon noch eine wirtschaftliche Recyclingmethode wird finden können.
Mittlerweile ist aber schon fast Halbzeit und es hat sich herausgestellt, dass durch das Schnellladen die Zellen so leiden, dass man mittlerweile nur mehr von 8 bis maximal 10 Jahren Lebensdauer ausgehen kann. Da sich mittlerweile einige Hoffnungen bzgl. Recyclingmöglichkeiten als nicht zielführend herausgestellt haben und zusätzlich die Zeit, in der alle noch auf ein Wunder hoffen, verkürzt wurde, bescheren uns halbwissende und populistische Politiker gerade ein Riesenproblem: extrem problematischer Sondermüll in rauen Mengen (500kg werden in einem Tesla spazierengeführt!), der zudem wegen der leichten Entzündlichkeit schwierig zu lagern ist - und deshalb nach wie vor „weit weg“ einfach verbrannt wird ... die dabei entstehenden, hochgiftigen Gase machen die Umweltbilanz jedes eAutos um ein Vielfaches schlechter als die Gesamtbilanz eines vernünftig dimensionierten Diesel nach 6d temp!
Das eAuto wird in vielen Bereichen kommen - in der aktuellen Form (Akku als Energiespeicher) schafft es mehr Probleme, als es löst!

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