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Familienpatriarch Wolfgang Porsche: "Audi hat Speck angesetzt"

VW-Großaktionär Wolfgang Porsche erhöht den Druck auf die Marken Volkswagen und Audi. Er fordert, dass man "flexibler und effizienter" werden müsse.

Wolfgang Porsche
Wolfgang Porsche © APA
 

Volkswagen-Großaktionär Wolfgang Porsche geht mit seinem Unternehmen hart ins Gericht. "Die größten Herausforderungen sehe ich bei der Marke Volkswagen. Die Verwaltungskosten sind hoch. Wir haben Speck angesetzt", sagte Porsche am Rande des Genfer Autosalons. "Ich stehe voll hinter dem Vorstand, wenn er das Unternehmen neu ausrichtet."

Die Fertigungstiefe müsse auf den Prüfstand, VW könne nicht alles selbst machen und erfinden. Der Autobauer bilde jedes Jahr 1500 Lehrlinge aus, ohne zu wissen, wo sie eingesetzt würden. "Wir sind nicht das Paradies, sondern ein Unternehmen. Alle Investitionen müssen sich rechnen", sagte Porsche. "Als Anteilseigner kann ich nur mit Nachdruck darauf verweisen, dass wir flexibler und effizienter werden müssen."

"Audi hat Speck angesetzt"

Auch die Konzerntochter "Audi ist nicht mehr profitabel genug. Der Vorstand muss jetzt verstärkt sparen und das Unternehmen schlanker aufstellen", forderte Wolfgang Porsche. Neue Wettbewerber aus China kämen auf den Markt, deshalb müsse auch Audi günstiger produzieren. "Audi hat Speck angesetzt. Bram Schot und der Vorstand haben das erkannt und steuern dagegen."

Wolfgang Porsche ist Sprecher der Eigentümerfamilie, die über die Porsche-SE-Holding die Mehrheit der Stimmrechte am Volkswagen-Konzern kontrolliert.

Kommentare (7)

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kl657ah
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Autodoping

Erwischt und doch unschuldig ?
Kaufe bei Schwindlern nicht ein !

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Steirer79
2
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Aha

Dann musst in Zukunft Fahrrad fahren

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vandiemen
1
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Schrecklicher...

Mensch!

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Stratusin
5
15
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Deutsche Unternehmen

bekommen momentan sowieso den Hals nicht voll. Man hört und liest nur von noch mehr Gewinn. Egal ob Versicherungen oder Autohersteller. Echt irre die Gier auf Kosten des Arbeiter und bei VW besonders auch auf Kosten der Umwelt. Ginge es nicht auch um die Arbeitsplätze, müsste man diese Firmen boykottieren. Aktien sollte man nur von Firmen kaufen die mit ihren Leuten auch normal umgehen. Deutsche Autohersteller gehören definitiv nicht dazu.

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Kristianjarnig
3
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.....ich zitiere..." nicht mehr profitabel genug"

Turbokapitalismus schau owa.

Wenn etwas profitabel ist sollte es reichen.

Wenn ein Unternehmen Lehrlinge ausbildet dann ist das sehr gut, 1500 sind fantastisch.

Und dann fängt einer Jammern an weil er nicht genug Dividende kriegt. Geh Dich ins Eck schämen.

SO schauen heutzutage Unternehmen aus. "Man hat ja nichts zu verschenken".

Häßliche Zeiten in denen wir spätestens seit den frühen 2000ern gelandet sind, die Zukunft bringt nichts gutes. Man muß froh sein das man sterblich ist. Ewig will man sich solche Menschenschinder wohl nicht antun.

Da bin ich nebenbei froh noch nie in meinem Leben ein Produkt aus dem Hause VW/Audi/Porsche/Skoda/Seat und was alles sonst noch zu diesem Moloch gehört bessen zu haben.

Facharbeiter und Gesellen/Meister wachsen ja auf Bäumen Herr Porsche, nicht wahr? Warum sollte man also welche ausbilden? Mein Gott.
Die Gier is a Schwein.

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duerni
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Welches Auto fahren sie? Oder benutzen sie die Öffis?

"Da bin ich nebenbei froh noch nie in meinem Leben ein Produkt aus dem Hause VW/Audi/Porsche/Skoda/Seat ..."
... und sie glauben im Ernst, die anderen wären besser?
Die freie Marktwirtschaft ist GENERELL zu profitgfierig. Leider kenne ich keine bessere Alternative, denn die Planwirtschaft ist es wohl nicht!

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Stratusin
1
2
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Der VW-Konzern

war aber schon immer etwas besonderes. Zuerst setzte man die Händler so stark unter Druck, um sie zu übernehmen. Dann dieser Dieselskandal, könnte man meinen der geht VW gar nichts an. Was sie immer gut konnten ist blenden. Mit Spaltmassen und Interieur suggerierte man dem Laien Qualität. In wirklich ist die VW-Technik in Bezug auf Haltbarkeit im letzten Viertel der Hersteller.

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