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Ökostrom-NovelleBei SPÖ-Veto: Bauern fürchten um 250 Jobs in Kärnten

Drohendes Veto der SPÖ im Bundesrat gegen geplante Weiterführung älterer Holzkraftwerke stößt auf heftige Kritik bei den Landwirten. Die Stromerzeugung im Biomasse-Werk der Bioma AG in St. Andrä steht vor dem Aus.

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++ THEMENBILD ++ ENERGIE / STROM / BIOMASSE / HEIZUNG
Am Donnerstag entscheidet der Bundesrat über die Novellierung des Ökostromgesetzes © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Am Donnerstag entscheidet der Bundesrat über die Novellierung des Ökostromgesetzes. Dabei geht es um die Frage der Übergangsfinanzierung für 47 ältere Holzkraftwerke, deren Weiterführung mit 150 Millionen Euro für drei Jahre gesichert werden soll. Die SPÖ weigert sich, der Novelle zuzustimmen.

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47er
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150 Mill € für 250 Jobs in 3 Jahren?

(Ein ganz schöner Monatslohn von ca 14.000 € ?) Wenn mein PKW nicht mehr verkehrstauglich ist, muss ich ihn, wenn möglich reparieren, sonst entsorgen. Diese Umweltschleudern werden anscheinend mit ausländischen Holz befeuert und das einheimische Käfer- und Windbruchholz kostet zuviel und soll verrotten, ein Wahnsinn. Ewige Subventionen für gewisse Schlaumeier.

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autobahn1
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der

Herr Mößler ist ein Dampfplauderer,soll er doch denn unnützen Import aus Slowenien und Kroatien abstellen,dann kann er seinen Bauern helfen,leider tut er nichts er sucht nur ausreden,weiters sollen die Holzkraftwerke kostendeckend arbeiten,und nicht immer den Stromverbraucher durch die hohe Ökostromabgabe belasten, wo sind denn die Schreier nach einer freien Wirtschaft,welche einmal beweisen sollen das sie auch in der <<Lage sind ohne Förderungen etwas auf die Füße zu stellen

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tannenbaum
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Die Bauern

fürchten, dass sie um unser üppiges Steuergeld umfallen! Sie haben leider verlernt, kostendeckend zu arbeiten!

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paulrandig
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tannenbaum

Bitte um Nachhilfe:
Wenn das Schneiden und Bringen der Bäume etwa das Zwei- bis Dreieinhalbfache kostet als das Holz im Verkauf einbringt, abgesehen davon, dass das standortgerechte Wiederaufforsten und die Pflege der Jungbäume neben den reinen Materialkosten auch etliche Personenstunden pro Baum über dessen Lebensdauer gerechnet verschlingen, bin ich für jeden Tipp dankbar, wie ich kostendeckend arbeiten kann.
Anmerkung: Den Bürgermeister schmieren, die Fläche als Bauland umwidmen lassen und verkaufen zählt nicht, obwohl diese Taktik als finanziell erfolgreich erprobt ist!

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paulrandig
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paulrandig

Hätte ich anstatt der roten Daumen, die mein Finanzkonzept anscheinend schlecht finden, jeweils einen brauchbaren Alternativvorschlag, würde ich trotz eklatanten Mangels an "üppigem Steuergeld" - eigentlich an jeglichem Steuergeld, außer dem von mir zu zahlenden - den Urheber des besten Vorschlages zum Essen einladen.

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archiv
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"In Klagenfurt am Wörthersee sieht es folgender Maßen aus", ...

dass täglich rund 30 LKW-Züge (Tendenz steigend) mit Kennzeichen aus Slowenien und Kroatien randvoll mit fester Biomasse herumkurven.

Warum transportieren nicht österreichische Frächter das "Käferholz und Schadholz"beispielsweise aus dem Gailtal über Klagenfurt nach Slowenien und Kroatien?

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joektn
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Ganz einfach

Weils zu teuer ist. Ein österreichischer Frächter ist chancenlos gegen die Süd und Osteuropäische Frächter, die einen Bruchteil kosten. Kleines Beispiel aus eigener Erfahrung: 40 Tonner für rund 800 Kilometer hat bei einem Österreichischen Frächter knapp 2000€ gekostet. Beim Kollegen aus Kroatien inklusive Anfahrt (!) rund 800€. Das Holz im Gailtal ist noch nicht aufgearbeitet wegen der Witterung, aber das wird per Bahn abtransportiert. Dazu wird sogar der stillgelegte Abschnitt Hermagor-Kötschach durch die Gailtalbahn Betriebs GmbH reaktiviert. Damit spart man sich rund 5000 bis 10.000 LKW Fahrten.

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eagleherby
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In oberkärnten sieht es folgender Maßen aus

Die Holzbringung auch Werbungskosten genannt belaufen sich zwischen 35 und 45 Euro pro Festmeter ,für Brennholz bekommt der Waldbesitzer zwischen 12 und 18 Euro pro Festmeter , somit ist Brennholz ein Defizit Geschäft und Käferbäume werden Meter lang im Wald zusammen geschnitten und zur Verrottung im Wald liegen gelassen,weil es die günstigste Methode ist . Genau genommen ein absoluter Frevel aber die freie Marktwirtschaft ist ja anscheinend das Allheilmittel.

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tschifudl1
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Bauern fürchten um 250 Jobs in Kärnten????

Die Kärntner fürchten sich aber um die grüne Lunge! Wälder werden massiv abgeholzt und der Wald liegt so für Jahrzehnte im argen! Jeder Bauer hat einen Forstweg der ausschwemmt und zu Erosionen führt. Natürlich muss auch jeder Jägersitz mit dem Auto zu erreichen sein. KEIN GELD FÜR DIE ABHOLZUNG DER KÄRNTNER WÄLDER!

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paulrandig
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tschifudl1

Ich lade Sie gerne ein, meine Käferbäume zu Fuß bergauf aus dem Wald zu schleifen.

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archiv
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Für Reichtum und Besitz ...

..arbeiten wir gerne!

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paulrandig
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archiv

Okay, dann kommt unser Wald wohl nicht in Frage. Hier arbeiten wir dafür, dass der Käfer nicht überhand nimmt, zahlen das Doppelte für das Fällen und Bringen des Holzes als wir für das Holz selbst bekommen, stecken jährlich Wochen über Wochen an unbezahlter Arbeit rein, dass invasive Pflanzen nicht alles zuwuchern und die Jungbäume eine Chance haben.
Reichtum und Besitz? Sorry, damit kann ich nicht dienen. Aber gegen Mithilfe gibt's ein gutes Mittagessen, mehr geht sich leider nicht aus.

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Isolde9
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Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren

Die Biomasse-Kraftwerkserrichter haben nicht unbeträchtliche Förderungen (Offenlegung wäre notwendig!) für den Bau ihrer Anlagen erhalten. Dann gab es einen fixen Einspeistarif über einen fixen Zeitraum. Alles muss den Errichtern klar gewesen sein. Warum soll jetzt der Steuerzahler für das wirtschaftliche Versagen der Betreiber oder für die Fehlkalkulation der Kammern einspringen? Wenn es Gewinne geben würde, würde auch kein Betreiber hergehen und dem Steuerzahler etwas rückerstatten. Unrentable Biomasse-Werke soll bitte kein Geld hinterher geworfen werden.
Und die 11,7 Mio. Euro pro Jahr zusätzlich vorgesehene Förderung für BIOGAS-Anlagen (Lebensmittel Mais wird "vernichtet") ist überhaupt ein ökologischer und wirtschaftlicher Unsinn.

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carlcroy
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Gewinne nach Saudi-Arabien privatisieren.

Die Kosten für den Klimawandel in Österreich sozialisieren. Guter Plan.

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archiv
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Unser Steuergeld für feste Biomasse aus Slowenien und Kroatien etc...


Speziell in Kärnten wir ausländische Biomasse mit unseren Steuergeldern VERGOLDET...

Noch Fragen?

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helmutmayr
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Es wird so nicht kommen

1) Nicht alle in dieser Partei sind politische Selbstmörder
2) Sozialistischer Kadergehorsam war ein mal
3) Es trifft eine Menge roter Gemeinden

Es braucht ja nur einer nicht hin gehen und oder krank werden.

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