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Bis zu 3000 EuroFörderung für E-Autos: Das müssen Sie beachten

2019 und 2020 werden E-Autos und E-Bikes mit insgesamt 93 Millionen Euro gefördert.

E-Autos und Ladestationen werden wieder gefördert
E-Autos und Ladestationen werden wieder gefördert © APA/Helmut Fohringer
 

Das Verkehrs- und das Umweltministerium wollen die Anschaffung von Elektrofahrzeugen in den Jahren 2019 und 2020 mit insgesamt 65,5 Millionen Euro fördern. Davon sollen 40,5 Millionen vom Verkehrsministerium kommen, 25 Millionen Euro soll das Umweltministerium aufbringen. Die Auto- und Zweiradimporteure sowie der Sportfachhandel haben außerdem Rabatte in Höhe von 27,5 Millionen Euro fix zugesagt.

In den vergangenen zwei Jahren wurden 14.300 Förderanträge für E-Pkw und E-Zweiräder eingebracht, heißt es in einer gemeinsamen Aussendung des Verkehrs- und des Umweltministeriums. Die Anträge kamen etwa je zur Hälfte von Privatpersonen und Unternehmen. Bei den Autos entfielen rund 88 Prozent der Anträge auf Pkw mit reinem Elektroantrieb und etwa 12 Prozent auf Plug-In-Hybride und Range-Extender.

Höchstpreis 50.000 Euro

Im neuen Förderprogramm werden Pkw mit Elektroantrieb mit 3.000 Euro gefördert. Plug-in-Hybride werden mit 1500 Euro gefördert. Nicht mehr förderfähig sind Diesel-Plug-in-Hybride. Neu ist - bei privaten Antragstellern - auch eine Obergrenze beim Anschaffungspreis von 50.000 Euro.

Die Förderung von Heimladestationen (Wallbox) ist ebenso neu wie die Erhöhung der Förderung von 200 auf 600 Euro für die Installation von Ladestationen in Mehrparteienhäusern.

Für E-Zweiräder wurde die Förderung in der Klasse L3e (Motorrad) von bisher 750 auf nunmehr 1.000 Euro erhöht. Die Klasse L1e (Mopeds) wird mit 700 Euro gefördert.

Neu ist auch die erstmalige Fördermöglichkeit von E-Transporträdern für Private in der Höhe von 400 Euro.

Neue Fördersätze für Firmen

Im Fördersegment "Unternehmen, Gemeinden, Vereine" gibt es ebenso neue Fördersätze. Die Förderung für leichte E-Nutzfahrzeuge bis zu 2,5 Tonnen wird von bisher 3.000 Euro auf künftig 5.000 Euro erhöht.

Leichte E-Nutzfahrzeuge größer als 2,5 Tonnen können mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden, Elektro-Kleinbusse (M2) mit bis zu 20.000 Euro.

Elektro-Fahrräder können - bei einer Mindestankaufsmenge von zehn Stück - mit 200 Euro pro Fahrrad gefördert werden, E-Transporträder auch in diesem Bereich mit 400 Euro.

Bei den E-Nutzfahrzeugen gibt es - je nach Kategorie - verschiedene Fördersätze. Die Klasse N2 kann mit 20.000 Euro gefördert werden, N3 mit maximal 50.000 Euro.

E-Busse für bis zu 39 Personen mit 60.000 Euro, E-Busse mit mehr als 39 Personen Transportvolumen mit bis zu 100.000 Euro (bisher 60.000 Euro).

Beantragt werden kann die Förderung bis 1. März 2019 auf der Webseite www.umweltfoerderung.at.

Kommentare (7)

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Amadeus005
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E-Autos helfen nur den Stadtbewohnern

Da die Pendler weniger Abgase bringen.
Einfacher wäre der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und City-Maut.
Ach geht nicht? Ach ja, weil alle solche Egos sind und gerne alleine Energie verbrauchen um 2 Tonnen durch die Gegend zu schieben. Da liegt das wahre Problem. Wieviel Mehrgewicht zur Körpermaße muss ich durch die Gegend schieben. - Fahrrad wäre 15 kg. E-Bike 30 kg. Auto 1000-2000 kg. Bus vielleicht +100 kg/Passagier.

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scionescio
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Ein paar Hunderter für das gemeine Volk (eBikes), 3.000 Euro für die Gutsituierten (eAuto im 50.000 Euro) und Unternehmen bekommen ab 10.000 Euro ...

... da schaut jemand auf den kleinen Mann!
Die Allgemeinheit finanziert für ein paar Schmarotzer eine bedenkliche Sackgassentechnologie (Energiespeicherung in als Akkus getarntem Sondermüll) - aber diese Summen sind nur ein Pappenstiel gegen die Beträge, die wir alle für eine Handvoll Fanatiker für den Ausbau der Infrastruktur werden bezahlen müssen - die Strompreiserhöhungen sind ein kleiner Vorgeschmack dafür ...

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baumi1000
7
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wir überweisen milliarden ins ausland

für fossile Energie ist das ok?
Strom können wir in Österreich mehr als genug erzeugen
der ausbau der Infrastruktur belebt die wirtschaft oder?
es müssen nicht alle elektrisch fahren - vorerst

bei einem e-autokaufpreis von 50000 fallen 8333 euro steuern an

bei einem verbrennerautokaufpreis von 20000 fallen 3333 euro steuern an

also fallen um 5000 euro höhere steuern an da kann man ruhig fördern und der Staat nimmt trotzdem mehr ein

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scionescio
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@Straucherl: hast du nicht erst gestern in einem anderen Thread behauptet, dass dich die Physik nicht interessiert ...

... und du trotzdem dabei bleibst, dass du mit 7kWh auskommst (obwohl du ja gar kein eAuto besitzt)?
Ich kann dir nur den gleichen Rat wie immer geben: bleib in deiner Echokammer, damit deine Traumwelt keine Risse bekommt und verschon andere mit deinen seltsamen Gedankengängen: Wer nichts weiß, muss vieles glauben ...

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baumi1000
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das haben nachweislich auch

andere geschafft , ich glaube du hast die rückgewinnung der Energie beim bremsen außer acht gelassen
bei mir war es eine strecke von über 150 km, die ich versucht habe möglichst sparsam zu fahren, das ist doch nichts schlechtes oder ?

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tannenbaum
6
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Warum

werden Diesel Plug in Hypride nicht gefördert? Diese sind ja im Betrieb mit dem Verbrennungsmotor wesentlich sparsamer als die Benzin Plug - in Hypride! Mit dem österreichischen Autofahrer kann die Politik scheinbar echt alles machen!

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illuminati
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Darum

Damit sich die Strompreiserhöhung der Gesamtbezieher nicht zu auffällig entwickelt.Es könnte ja sein,dass schön langsam immer mehr zum Nachdenken anfangen.....

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