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Hoher VerlustHeißer Sommer bringt Reisekonzern Thomas Cook ins Schwitzen

184 Millionen Euro Verlust schrieb der Touristikkonzern Thomas Cook im abgelaufenen Geschäftsjahr. Warum sich der heiße Sommer als Bumerang erwies.

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© APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS
 

Der heiße Sommer in Europa hat den Touristikkonzern Thomas Cook tief in die roten Zahlen gebracht. Angesichts des dauerhaft warmen Wetters verschoben Urlauber Reisen ins Ausland oder verzichteten ganz darauf. So stand im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September unter dem Strich ein Verlust von 163 Millionen britischen Pfund (184 Millionen Euro).

Das teilte das Unternehmen mit Marken wie Neckermann Reisen und der Fluglinie Condor am Donnerstag mit. Konzernchef Peter Fankhauser sprach in London von einem "enttäuschenden Jahr". Im vorigen Geschäftsjahr hatte Thomas Cook netto noch 9 Millionen Pfund verdient.

Der Preiskampf unter den Veranstaltern ließ zudem die Gewinnmargen bei Thomas Cook schrumpfen. Der um Sonderposten bereinigte Betriebsgewinn brach um 23 Prozent auf 250 Millionen Pfund ein. Unter dem Strich kam noch eine deutlich gestiegene Steuerbelastung hinzu.

Keine Dividende

Die Aktionäre müssen auf eine Dividende verzichten, wie der Konzern bereits bei einer Gewinnwarnung am Dienstag angekündigt hatte.

Vor allem in Großbritannien lief das Geschäft schlecht. Hier musste der Konzern auch abseits von Sonderposten einen operativen Verlust verbuchen. In den anderen Regionen Kontinental- und Nordeuropa ging der bereinigte operative Gewinn zurück.

Besser lief es bei den konzerneigenen Fluggesellschaften wie Condor und Thomas Cook Airlines. Mit einem bereinigten operativen Gewinn von 129 Millionen Pfund verdienten sie 12 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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