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Drei Millionen BetroffeneFacebook steht vor dem nächsten Datenskandal

Daten aus einem Persönlichkeitstest waren schlecht gesichert. Jeder konnte sich illegal Zugang zu den sensiblen Informationen von drei Millionen Facebook-Nutzern verschaffen.

Datenskandal nach Datenskandal bei Facebook
Datenskandal nach Datenskandal bei Facebook © AP
 

Wieder steht ein Persönlichkeitstest im Mittelpunkt eines Datenskandals bei Facebook. Mit "myPersonality" haben Forscher der Universität Cambridge Daten von rund drei Millionen Facebook-Nutzern gesammelt. Dabei handelte es sich um sensible Informationen aus psychologischen Testverfahren. Hunderte Forscher hatten darauf Zugriff, wie der "New Scientist" herausfand.

Ansich hätten diese Daten anonym gespeichert werden. Allerdings war die Anonymisierung so schlecht, dass Rückschlüsse auf die Person leicht möglich waren. Noch schlimmer: Die Webseite war kaum gesichert. Mit einer einfachen Google-Suche konnten man die Zugangsdaten finden und sich unbefugt Zugang zu den Daten verschaffen.

App entfernt

Facebook hat die App am 7. April entfernt, weil sie gegen die Richtlinien des Netzwerkes verstoßt. Sie ist eine von hunderten solcher Apps, die inzwischen deaktiviert wurden. Von mehreren Tausend Anwendungen, die bereits untersucht wurden, seien weitere 200 vom Ausschluss bedroht, kündigte der für Produktpartnerschaften verantwortliche Manager Ime Archibong am Montag in einem Blogeintrag an.

Ob die Apps letztlich von der Plattform verbannt würden, hängt demnach von den Ergebnissen einer nun eingeleiteten umfangreicheren Untersuchung durch interne und externe Experten ab. Facebook gab nicht bekannt, um welche Apps es sich handelt.

 

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