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Forbes-RankingKTM-Chef Pierer ist jetzt ein Milliardär

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz bleibt der reichste Österreicher. Neuzugang im Milliardärs-Ranking ist KTM-Chef Stefan Pierer.

Stefan Pierer wurde 2018 zum Milliardär
Stefan Pierer wurde 2018 zum Milliardär © Markus Traussnig
 

Auf der Liste der superreichen des US-Magazins "Forbes" befinden sich auch heuer acht Österreicher. An der Spitze hat sich nichts verändert. Reichster Österreicher ist einmal mehr Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz (Rang 37) mit einem geschätzten Vermögen von 23 Milliarden US-Dollar (18,53 Milliarden Euro). Erstmals auf der Liste vertreten ist KTM-Boss Stefan Pierer.

Der Chef des oberösterreichischen Motorradherstellers besitzt laut "Forbes" 1,2 Milliarden Dollar und belegt damit Platz 1.867. "Das verdankt der Oberösterreicher vor allem der guten Performance der KTM-Aktie, die in den letzten zwölf Monaten fast 40 Prozent in die Höhe ging", heißt es von "Forbes". Aber auch der Wert des Getränkekonzerns Red Bull sei deutlich in die Höhe geschossen, was Mateschitz' Privatvermögen gegenüber 2017 um 10 Milliarden Dollar erhöhte.

Hinter Mateschitz folgen wie schon im vergangenen Jahr Novomatic-Gründer Johann Graf (Platz 186) mit einem geschätzten Vermögen von 8,1 Milliarden Dollar sowie die Kaufhauserbin Heidi Horten (Platz 679) mit 3,4 Milliarden Dollar.

Forbes 2018: Österreichs Milliardäre

1. Dietrich Mateschitz

Dietrich Mateschitz hat Red Bull von einem kleinen thailändischen Getränkehersteller zu einer Weltmarke aufgebaut. Da Red Bull nicht an der Börse ist, wird sein Vermögen errechnet, in dem man Red Bull mit Konzernen wie Coca Cola oder Pepsi vergleicht. Dadurch beträgt sein Vermögen 18,5 Milliarden Euro.

AP

2. Johann Graf

Johann Graf ist eigentlich gelernter Fleischhauer. 1974 begann er allerdings damit, aus den USA Flipper-Maschinen nach Österreich zu importieren. 1980 wurde die Novomatic Automatenhandels AG gegründet. Heute ist Novomatic einer der größten Hersteller von Glücksspielautomaten. Sein Vermögen beträgt 6,5 Milliarden Euro. Novomatic sorgte jüngst für Aufsehen, weil die Ex-Grünenchefin Eva Glawischnig nun für den Konzern arbeitet.

APA/NOVOMATIC

3. Heidi Goëss-Horten

Heidi Horten hat ihr Vermögen von ihrem 1987 verstorbenen Ehemann Helmut Horten geerbt. Sie setzt es vor allem für wohltätige Zwecke ein und sitzt im Vorstand der Helmut Horten Stiftung. Die Ehrenpräsidentin des KAC hat ein Vermögen von 2,7 Milliarden Euro.

APA/GERT EGGENBERGER

4. Georg Stumpf

Der Wiener Bauunternehmern Georg Stumpf begann seine Karriere mit 25 (1977) mit einem Kredit seines Vaters über eine Million Schilling, dem bekannten Bauunternehmer Georg Stumpf Senior, der die Wiener Stadthalle und das ORF-Zentrum Küniglberg gebaut hat. Mit seinem eigenen Unternehmen errichtete Stumpf den Wiener Millenium Tower, den er 2003 um 360 Millionen Euro verkaufte. Danach betätigte er sich als Investor. Sein Vermögen beträgt 2,3 Milliarden Euro.

AP

5. Wolfgang Leitner

Wolfgang Leitner kam in den 1980er-Jahren zur Andritz AG. In dieser Zeit konnte das Unternehmen nur durch staatliche Unterstützung überleben und wurde restrukturiert. 1999 übernahm das Management das Unternehmen. Leitner hält 25 Prozent an der Andritz AG. Sein Vermögen beläuft sich auf 1,6 Milliarden Euro.

APA/HANS PUNZ

6. Reinold Geiger

1994 kaufte Reinold Geiger ein Drittel der Anteile in L´Occitane en Provence. Seitdem hat er die Kosmetikkette weiter ausgebaut. Inzwischen gibt es Geschäfte in über 90 Ländern. Geigers Vermögen: 1,2 Milliarden Euro.

EPA

7. Helmut Sohmen

Helmut Sohmen heiratete in den 1960er Jahren die Tochter eines Schifffahrtsmagnaten aus Hongkong. 1970 zog er mit seiner Familie in die chinesische Hafenstadt und baute das Familienunternehmen aus. Inzwischen hat sein Sohn Andreas Sohmen-Pao die Kontrolle über den Konzern übernommen. Das Vermögen von Helmut Sohmen beträgt 1,05 Milliarden Euro.

APA

8. Stefan Pierer

Nach dem Abschluss seiner Ausbildung an der Montanuniversität Leoben (Betriebs- und Energiewirt­schaft) begann Stefan Pierer seine Karriere 1982 bei der HOVAL GmbH in Marchtrenk. 1987 gründete er die heutige KTM Industries-Beteiligungsgruppe, in der er als Aktionär und Vorstand tätig ist. Seit 1992 ist er Aktionär und Vorstand der KTM AG. Sein Vermögen beträgt 1,0 Milliarden Euro.

APA/ERWIN SCHERIAU
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Viertreichster Österreicher ist der Immobilienbesitzer Georg Stumpf. Das US-Magazin schätzt sein Vermögen auf 2,9 Milliarden Dollar, damit belegt er Rang 822. Andritz-Chef Wolfgang Leitner (Rang 1.215), dessen Besitz auf 2,0 Milliarden Dollar geschätzt wird, habe von einem Anstieg der Aktie sowie Dividendenzahlungen profitiert, so das Magazin. Auch L'Occitane-Besitzer Reinold Geiger (Platz 1.561) stockte sein Vermögen auf 1,5 Milliarden Dollar auf.

Einzig der Hongkonger Reeder Helmut Sohmen (Platz 1.756) verlor gegenüber 2017 ein wenig Geld, verfügt aber immer noch über ein Privatvermögen von 1,3 Milliarden Dollar.

Alte Herren

Um derart viel Vermögen anzuhäufen, muss man offensichtlich ein hohes Alter erreichen. Fünf der acht reichsten Österreicher sind bereits über 70. Mit 45 Jahren ist Georg Stumpf der Jüngling in der Runde.

Nicht mehr auf der Liste findet sich der Papierindustrielle Thomas Prinzhorn. "Auch aus der Familie Wlaschek, in der nach dem Tod von Billa-Gründer Karl 2016 die Vermögensverhältnisse offensichtlich weiterhin nicht geklärt sind, findet sich kein Vertreter auf der Billionaires List", schreibt das Magazin.

Amazon-Gründer ist der Reichste

Insgesamt sind 2.208 Milliardäre auf der diesjährigen Forbes-Liste. Diese haben zusammengerechnet ein Vermögen von 9,1 Billionen Dollar. Das durchschnittliche Vermögen beträgt 4,1 Milliarden Dollar, laut Forbes ein neuer Bestwert.

Der reichste Mensch der Welt ist nun Amazon-Gründer Jeff Bezos, der den langjährigen Spitzenreiter Bill Gates vom Thron gestoßen hat. Mit einem geschätzten Vermögen von 112 Milliarden Dollar hat Bezos die 100-Milliarden-Grenze geknackt. Microsoft-Gründer Gates rutschte mit 90 Milliarden Dollar auf Platz zwei ab.

 

Forbes-Liste der Milliardäre: Amazon-Boss zieht am Microsoft-Gründer vorbei

1. Jeff Bezos

Amazon-Chef Jeff Bezos hat Microsoft-Gründer Bill Gates als reichsten Mensch der Welt abgelöst. Das Vermögen von Bezos liegt laut Forbes bei 120 Milliarden Dollar (rund 97,5 Milliarden Euro).

Die "Forbes"-Liste basiert jedoch lediglich auf Schätzungen, für die öffentliche Informationen zu teilweise stark im Wert schwankenden Vermögenstiteln wie Aktien oder Immobilien ausgewertet werden. Darum könnte es sich bei Bezos' Spitzenposition auch um eine Momentaufnahme handeln, insbesondere wenn die Amazon-Aktien wieder fallen sollten.

(c) AP (Ted S. Warren)

2. Bill Gates

Der Microsoft-Gründer Bill Gates hat den ersten Platz der Forbes-Liste in den vergangenen Jahren - mit wenigen Ausnahmen - fast gepachtet. Derzeit reicht sein Vermögen von 90 Milliarden Dollar laut Forbes nicht für den Spitzenplatz.

(c) AP (Geert Vanden Wijngaert)

3. Warren Buffett

Die US-Investorenlegende Warren Buffett verfügt laut Forbes über ein Vermögen von 84 Milliarden Dollar.

(c) AP (Nati Harnik)

4. Bernard Arnault

Der Chef des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH, Bernard Arnault, machte einen großen Satz vom elften auf den vierten Rang, was laut "Forbes" größtenteils auf die Stärke des Euro gegenüber dem Dollar zurückzuführen ist. Arnaults Vermögen gibt das Magazin mit 72 Milliarden Dollar an.

APA/AFP/MARTIN BUREAU

5. Mark Zuckerberg

Der Gründer des mit mehr al zwei Milliarden Nutzern weltgrößten sozialen Netzwerks Mark Zuckerberg schafft es erstmals unter die Top-5. Sein Vermögen laut Forbes: 71 Milliarden Dollar.

(c) AP (Eric Risberg)

6. Amancio Ortega

Der Spanier Amancio Ortega ist der reichste Europäer und  mit 70 Milliarden Dollar die Nummer sechs in der Welt. Er hat es vom Hemdenverkäufer in La Coruna zum Besitzer des weltgrößten Textilimperiums mit Marken wie Zara und Massimo Dutti geschafft. 

7. Carlos Slim

Der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim kommt laut Forbes auf ein Vermögen von 67,1 Milliarden Dollar. Slim hatte es in den Jahren 2010 bis 2013 geschafft, Bill Gates vom ersten Platz zu verdrängen. Die von ihm kontollierte Mobilfunkgesellschaft America Movil ist auch Großaktionär der Telekom Austria. 

8. Charles Koch

Der CEO von Koch Industries, Charles Koch, landet auf Platz 8. Das Konglomerat ist das zweitgrößte Unternehmen in den USA. Die Tätigkeitsfelder reichen von Öl-Pipelines bis zu Papiertüchern und Teppichen. Das Vermögen von Koch wird auf 60 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Charleskochinstitute.org

8. David Koch

Gleichauf mit seinem Bruder Charles liegt David Koch. Auch sein Vermögen beläuft sich auf 60 Milliarden US-Dollar.

Gage Skidmore [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

10. Larry Ellison

1977 gründete Larry Ellison das Softwareunternehmen Oracle. Bis 2014 leitete er den Konzern, dessen Datenbanksysteme bei 420.000 Unternehmen eingesetzt werden. Sein Vermögen beträgt 58,5 Milliarden US-Dollar.

EPA
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Kommentare (7)

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isogs
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Hey

Hey Basti du hast nur 470.000,- Euro bekommen! Das von einem Milliardär, das ist etwas wenig für den Kauf eines Bundeskanzlers.
Also nachfordern!

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Patriot
3
9
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In 5 Jahren wird er dem Ex-Bundeskanzler Kurz bei KTM einen super Job geben.

Als Dank für die vielen industriefreundlichen Steuergesetze!

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scionescio
4
14
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Als er seinerzeit vor dem Konkurs stand, hat ihm das Land mit Steuergeldern den Hals gerettet ...

... als Dank dafür versucht er jetzt mit seinen steuerschonenden Konstrukten so gut wie keine Steuer zu bezahlen ... seinem Privatvermögen hilft es offensichtlich ...

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SoundofThunder
4
10
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Da ist er!

Kurz4's Sponsor!

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GordonKelz
1
12
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WIE WÄRE ES HERR PIERER....

....100 Cafés in jedem der 4 Standorte in Kärnten der Aktion Café der Nächstenliebe
spendieren....
Und dazu 100 Suppen für Bedürftige in der "Supperlative" einzahlen ...
Nicht einmal ein " Klacks " für Sie , aber für viele eine große Freude !
Gordon Kelz

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1c72d571bb41a891eab16091a7922efd
3
10
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Zahlt 3.000 Euro Steuern

und hat Kurz mit 500.000 Euro im Wahlkampf überwiesen. Pierer wird mit Sicherheit noch mehr vom neuen Wirtschaftskurs profitieten.

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pantau
4
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da hat sich der bast wohl zu billig verkauft ;-)

.

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