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Britische SupermärkteKeine Energy Drinks mehr an Jugendliche unter 16

Seit Längerem tobt in Großbritannien eine Debatte um Energy Drinks. Nun beschlossen einige große Handelsketten, dass an Jugendliche unter 16 Red Bull und Co nicht mehr verkauft wird.

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Alle großen Handelsketten in Großbritannien stoppen den Verkauf von Energy Drinks an Jugendliche unter 16 Jahren. Laut Medienberichten werden der hohe Zucker- und Koffeingehalt und deren schädliche Auswirkungen als Motiv angegeben. Beim Kauf von Energy Drinks müssen sich Jugendliche ab sofort ausweisen. Unter anderem gilt dies auch in den Märkten von Lidl und Aldi sowie bei Tesco, Sainsbury's, Asda und anderen Ketten. Ausgelöst hatte den Bann die Supermarktkette Waitrose im Jänner.

Energy Drinks wie jene von Red Bull, Monster Energy oder Rockstar erfreuen sich in Großbritannien steigender Beliebtheit. Kinder und Jugendliche konsumieren sie häufiger als Erwachsene, berichtet der "Guardian". Warnhinweise über den hohen Koffeingehalt fruchteten bisher nicht.

Ein Lehrerverband forderte 2017, dass die Getränke an unter 16-Jährige nicht mehr verkauft werden dürften. Diesem Aufruf schlossen sich Ärzte und Gesundheitsexperten ebenso an wie der berühmte TV-Koch Jamie Oliver. "Die Händler tun das Richtige für die Gesundheit der jungen Menschen", freut sich der Star, nun sei die Regierung am Zug, um ein Verbot zu erlassen.

Im Jänner versprach Premierministerin Theresa May, die Gefahren der Energy Drinks untersuchen zu lassen. Der Tod des 25-jährigen Justin Bartholomew hatte für öffentliches Aufsehen gesorgt. Bartholomew hatte täglich 15 Energy Drinks getrunken und Selbstmord begangen. Seine Familie ist überzeugt, dass seine ungesunde Ernährung mit ein Grund für seinen Tod war.

 

 

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