Teneriffa-FlugNiki: Passagiere saßen zwei Tage fest

48 Stunden mussten Urlaubsreisende in Wien warten, bis ihr Niki-Flug nach Teneriffa abheben konnte. Zusammenhang mit Air-Berlin-Pleite wird abgestritten.

48 Stunden Wartezeit hatten Niki-Passagiere in Wien
48 Stunden Wartezeit hatten Niki-Passagiere in Wien © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Am Samstag wurde in Wien Schwechat ein Niki-Flug nach Teneriffa aus technischen Gründen abgesagt. Wie der ORF berichtet, konnte die Fluglinie bis Montag keinen Ersatz organisieren. Schlimmer noch: Die Passagiere wurden komplett im Dunkeln gelassen.

Am Samstag um 6.00 Uhr hätte der Flug starten sollen. Doch erst um Mitternacht war klar, dass es an diesem Tag keinen Urlaubsflug mehr geben wird. Die Fluggäste hofften auf einen Start am Sonntag und übernachteten im Flughafen-Hotel. Gleichzeitig warteten in Teneriffa Gäste, die mit der Maschine wieder zurück nach Wien fliegen wollten.

Eigentlich hätte ein Flugzeug von Ibiza kommend die Wiener Passagiere nach Teneriffa bringen sollen. Doch auch die Ersatzmaschine hatte technische Probleme. Und so mussten die Passagiere auch am Sonntag ausharren. Erst Montagfrüh konnten sie schließlich in Richtung der Ferieninsel abheben.

Bei Niki betont man, dass die Panne nichts mit der Pleite der Muttergesellschaft Air Berlin zu tun habe. Die Kunden können nun Anträge auf Entschädigung stellen.

Kommentare (1)

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gerbur
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5
Lesenswert?

Man stelle sich vor, Ryanair wäre das passiert!

Das Gezeter der österreichischen Tageszeitungen wäre noch wochenlang zu lesen.

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