Die Entscheidung des Aufsichtsrates der Kärntner Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (Kabeg), den im März auslaufenden Vertrag von Kabeg-Vorstand Franz Sonnberger nicht zu erneuern und neu auszuschreiben, ist definitiv. Wie Aufsichtsratsvorsitzender Martin Strutz (BZÖ) mitteilte, habe ihm Sonnberger am Donnerstag in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er für die Funktion nicht mehr zur Verfügung stehe. Zuletzt hatte vieles darauf hingedeutet, dass der neue Kabeg-Chef der Alte sein könnte.
Entscheidung im Februar. "Das Ausschreibungsverfahren wird, wie im Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, weiter durchgeführt", erläuterte Strutz gegenüber der Austria Presse Agentur. Insgesamt hätten sich 22 Kandidaten beworben, nach einer Vorauswahl werde es mit den Verbleibenden zu einem Hearing kommen. Die Entscheidung, wer künftig an der Spitze der Kärntner Landesspitäler stehen wird, soll laut Strutz im Februar fallen.
Für Verbleib. Sonnberger war im Herbst mit seinen Gehaltsforderungen im Aufsichtsrat nicht durchgedrungen. Zuletzt hatten sich Landeshauptmann Jörg Haider und ÖVP-Chef Josef Martinz dennoch für eine Vertragsverlängerung für den seit 1998 amtierenden LKH-Chef ausgesprochen, da dieser bisher sehr gute Arbeit geleistet habe und federführend bei der laufenden Errichtung des "LKH Klagenfurt Neu" sei. SPÖ-Gesundheitslandesrat Wolfgang Schantl wollte hingegen am Ende der Ära Sonnberger nicht rütteln.
Suche nach Kabeg-Chef: Sonnberger verzichtet
Derzeitiger Kabeg-Chef Franz Sonnberger verzichtet laut Austria Presse Agentur definitiv. Ausschreibungsverfahren fortgesetzt: 22 Kandidaten haben sich beworben. Entscheidung soll im Februar fallen.