Die Österreichische Post musste 2025 beim Umsatz und beim Ergebnis einen Rückgang hinnehmen. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 196,9 Millionen Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 2,2 Prozent auf 413,3 Millionen zurück. Der Umsatz reduzierte sich um 2,6 Prozent auf 3,04 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie sank von 2,04 auf 1,96 Euro.
Die Gründe sind klar: Das Briefgeschäft ist rückläufig. Auch die Werbepost läuft nur schwach. Und im Paketbereich herrscht intensiver Wettbewerb. Aber Vorstand Walter Oblin sagt: „In Österreich haben wir unser Paketwachstum 2025 fortgesetzt und wir konnten unsere führende Marktposition erfolgreich behaupten.“ Die 2020 gegründete bank99 habe mit ihren 300.000 Kunden in Österreich positiv zum Gesamtergebnis beigetragen.
Im April startet „Yelllow“
Das Eigenkapital der Post lag mit Jahresende bei 767,6 Millionen Euro - ein leichtes Plus von 0,8 Prozent. Als Dividende werden von dem teilstaatlichen, börsennotierten Konzern 1,83 Euro je Aktie vorgeschlagen. Die Poststellen seien inzwischen auf nahezu 3000 ausgebaut worden. Im April startet die Post mit ihrer eigenen Mobilfunkmarke “Yelllow“.