Die Lufthansa-Tochter AUA hat am Montag unerwartet die Zusammenarbeit mit der Fremdairline Braathens beendet. Der Hintergrund: Die schwedische Fluglinie, die bisher Flüge für zwölf Destinationen im Auftrag der AUA durchgeführt hat, ist indirekt durch eine Schwestergesellschaft von einer Insolvenz betroffen. Damit erfüllt Braathens nicht die Lufthansa-Standards. In einer Aussendung der AUA heißt es dazu, man habe festgestellt, dass sich Braathens „in einem operativen Veränderungsprozess befinde“. Wesentliche Bewertungsparameter könne man daher „nicht mehr belastbar beurteilen“. Daher habe man die Wetlease-Kooperation (Flugzeug-Leasing) „mit sofortiger Wirkung gelöst“. Das betrifft auch die Flughäfen in Graz und in Klagenfurt und es gibt unmittelbare Auswirkungen auf die wichtigen Wien-Verbindungen.
Braathens fliegt nicht mehr für AUA
Flughäfen Graz und Klagenfurt: „Wir kämpfen für die Wien-Flüge“
Völlig überraschend hat die AUA die Zusammenarbeit mit Braathens beendet. Die Chefs der Airports Graz und Klagenfurt setzen sich ein, damit die Flugverbindungen nach Wien nicht ausgedünnt werden.
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