Phishing ist längst schon kein Randphänomen mehr, sondern betrifft alle Altersgruppen und Bildungsschichten – und es verursacht jedes Jahr Verluste in Millionenhöhe. So die Botschaft von Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit im Innenministerium zum Start der zweiten Auflage der Kampagne „10 Tage gegen Phishing“, die von Innenministerium, Banken, Post, A1 und Watchlist Internet gemeinsam durchgeführt wird. Als „Tochter-Sohn“-Trick funktioniere Phishing zwar eher bei der älteren Generation, Fälle wie jener vom Juli 2025, wo Betrüger den Whatsapp-Account einer jungen Frau nutzten, um in ihrem Namen um finanzielle Unterstützung zu bitten, woraufhin eine Freundin 1200 Euro auf das Konto der Betrüger überwies, würden allerdings zeigen, dass digitaler Betrug auch junge Menschen trifft.
Kriminalität im Internet
Phishing hat 2024 rund 20 Millionen Euro Schaden angerichtet
8.600 Fälle von Phishing wurden 2024 zur Anzeige gebracht, Tendenz steigend. Präventionskampagne „Phishen Impossible“ macht auf die größten Fallen aufmerksam.
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