Im Ringen um eine abschließende gemeinsame Erklärung zu der Zollvereinbarung mit den USA hofft die EU-Kommission auf eine baldige Einigung. „Wir haben einen Text von den Amerikanern erhalten, wir sehen ihn uns jetzt an“, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Es gehe hin und her, „bis wir einen abschließenden Text gefunden haben, und ich hoffe, dass wir bald so weit sind“, erläuterte er.

US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatten Ende Juli eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU verkündet. Diese sieht einen 15-prozentigen Zoll auf die meisten EU-Produkte für den Import in die USA vor. Dieser Zollsatz trat am 7. August in Kraft. Für Autos vereinbarten die EU und die USA ebenfalls eine grundsätzliche Zollsenkung von 27,5 auf 15 Prozent, einen Termin für das Inkrafttreten nannte das US-Handelsministerium bisher jedoch noch nicht.

In einer sogenannten gemeinsamen Erklärung sollen die Details der Vereinbarung festgelegt werden. Darüber verhandeln Washington und Brüssel derzeit noch. Die Gespräche würden auf „technischer und politischer Ebene“ fortgesetzt, sagte der Kommissionssprecher.