Der ÖBB-Rahmenplan zur Finanzierung vieler Eisenbahnprojekte ist im Vergleich zum vorigen wegen des budgetären Spardrucks um 7 Prozent abgeflacht. Das sorgte bereits seitens der FPÖ für Kritik. Digitalisierungssprecher Gerhard Deimek und Verkehrssprecher Christian Hafenecker wetterten heftig gegen den „Kahlschlag bei Bahnlinien“. SPÖ-Verkehrssprecher Wolfgang Moitzi konterte: „Wir schützen unser Klima und schaffen tausende Jobs!“ Grünen-Mobilitätssprecher Lambert Schönleitner ließ zu den Auswirkungen auf die Steiermark schon am 15. Mai wissen: „Wenn plötzlich von Evaluierung statt Ausbau die Rede ist, wenn zentrale Strecken um Jahre verschoben werden, dann ist das keine Randnotiz – sondern ein Angriff auf die Zukunftsfähigkeit der Region.“ In der Kritik: Die Verschiebung der Elektrifizierung der GKB und des zweigleisigen Ausbaus Richtung Slowenien. Die Folgen dieser Verzögerungen seien nicht nur politisch brisant – auch der steirische Wirtschaftsstandort gerate unter Druck. Industrie und WKO würden seit Jahren fordern, dass der Bahnausbau rascher erfolgt und solche Projekte vorgezogen werden.
Industriellenvereinigung Steiermark
Einsparungen bei ÖBB schwächen laut Industrie-Vertretern den Standort
ÖBB sind durch Einsparungen im Rahmenplan 2025 bis 2030 zu „Adaptierungen“ gezwungen. Industriellenvereinigung warnt vor Schwächung des Standortes Steiermark.
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