Das Amt für Betrugsbekämpfung (ABB) hat im Vorjahr 107 Millionen Euro aus Betrugsfällen eingetrieben, geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor. So kontrollierte das Amt im Vorjahr über 53.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 26.644 Betrieben und führte dabei 148 Hausdurchsuchungen durch. 195 Scheinfirmen wurden zugesperrt und über 6000 Finanzstrafverfahren abgeschlossen. Gerade bei der Aufdeckung von Scheinfirmen bahnt sich ein massiver Anstieg an, denn in den ersten vier Monaten 2025 seien bereits 180 Scheinfirmen rechtskräftig festgestellt worden, so Christian Ackerler, Vorstand des ABB.
Baubetrug, Glücksspiel, Manipulation
195 Scheinfirmen in Österreich: Das sind die dreistesten Betrugsmaschen
Im Vorjahr hat das Amt für Betrugsbekämpfung (ABB) 148 Hausdurchsuchungen durchgeführt, 195 Scheinfirmen wurden in Österreich zugesperrt. Im Jahresbericht werden besonders dreiste Fälle geschildert – von der illegalen Hundezucht, verkauften Vereinen, raffinierten Baubetrügern bis hin zu illegalen Securitykräften, die sogar in Botschaften im Einsatz waren. Ein Überblick.
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