Hätten sie besser einen Ehevertrag gemacht: Ein Ehepaar aus Kärnten erlebte bei seiner Scheidung ein böses Aha-Erlebnis. Er hatte Grund samt verfallenem Haus ohne Wert in die Ehe mitgebracht, das das Paar gemeinsam kernsanierte. Von ihr floss viel (Bar-)Geld von ihrer Familie mit ein. Doch das konnte Jahrzehnte später nicht nachvollzogen bzw. bewiesen werden. Mangels klarer Regelung verschlangen die Gerichtsstreitigkeiten um die Höhe der Ausgleichszahlungen viel Geld.
Notarin klärt auf
Ja sagen mit Vertrag: In diesen Fällen sollte man mit einem Ehevertrag vorsorgen
Wird Geld ins Haus des anderen investiert? Arbeitet ein Partner im Unternehmen des anderen? In Fällen wie diesen sollte man besser mit einem Ehevertrag vorplanen, sagt Notarin Katharina Haiden-Fill.
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