Ein Boykott gegen Coca-Cola in Dänemark hat nach Darstellung von Carlsberg zu einem Rückgang des Absatzes dort geführt. „Es gibt eine gewisse Konsumentenboykott-Bewegung gegen US-Marken“, sagte der Chef des Brauereikonzerns, Jacob Aarup-Andersen, am Dienstag während einer Telefonkonferenz mit Analysten. Gleichzeitig eroberten einheimische Konkurrenten Marktanteile. Carlsberg füllt Coca-Cola in Dänemark ab. Der US-Konzern lehnte eine Stellungnahme ab.

US-Präsident Donald Trump hat für Empörung in Dänemark insbesondere mit seiner Forderung gesorgt, die USA müssten die Kontrolle über Grönland übernehmen, einen autonomen Teil des Königreichs. „Wenn man sich die sozialen Medien ansieht, erkennt man, dass die Debatte in Dänemark intensiver geführt wird als in den anderen Ländern, in denen wir tätig sind“, sagt Aarup-Andersen gegenüber MarketWire.

Das würde auch der Blick auf Pepsi zeigen. Carlsberg vertreibt die Marke in mehreren anderen europäischen Ländern. Einen Rückgang würde man nirgendwo registrieren.