Von einer „Nervenschlacht“ war ebenso die Rede wie von einer „Rettung, die am seidenen Faden hängt“ – in den vergangenen Tagen hat sich das Ringen um die Sanierung des insolventen Motorradherstellers KTM massiv zugespitzt. Am Dienstagvormittag sind die Gläubiger im Landesgericht Ried im Innkreis ab 9 Uhr zur entscheidenden Abstimmung über den Sanierungsplan der KTM AG zusammengekommen. Die Dimensionen der Insolvenz sind immens: Die angemeldeten Forderungen belaufen sich auf 2,25 Milliarden Euro, davon sind gut zwei Milliarden anerkannt worden.