Am Landesgericht Ried im Innkreis entscheidet sich am Dienstag die Zukunft des insolventen Motorradherstellers KTM. Am Vormittag stimmen die Gläubiger über den Sanierungsplan ab, der ihnen eine 30-prozentige Barquote in Aussicht stellt. Die Höhe der Forderungen liegt bei rund 2,25 Milliarden Euro, wovon gut zwei Milliarden Euro anerkannt sind. Insolvenzverwalter Peter Vogl bestätigte am Montag, dass es interessierte strategische Investoren gebe, wollte aber zu Gerüchten um einen BMW-Einstieg nichts sagen.