Die Coty-Jury („Car of the Year“) vergibt den prestigeträchtigsten Preis der Branche. Nur eines von sieben Autos aus ganz unterschiedlichen Kategorien kann gewinnen, jetzt ist die Wahl geschlagen: 60 Journalisten aus ganz Europa suchten in einem strengen Auswahlverfahren nach dem Titelträger in einer selbst organisierten Testserie auf verschiedenen Teststrecken in Europa. Der Sieger: Renault 5/Alpine A290 setzten sich mit 353 Punkten vor dem Kia EV3 (291) und dem Citroën ë-C3/C3 (215) durch. Auf den weiteren Plätzen: Hyundai Inster, Dacia Duster, Cupra Terramar, Alfa Romeo Junior.

Die besonderen Stärken von R5/Alpine 290: Beide rein elektrisch auf derselben Plattform. Renault-Chef Luca de Meo hat den 5er (3,92 m lang) wiederbelebt, und beim sportlichen A290 einen ambitionierten Sportler auf der Plattform entwickeln lassen. Fahrerisch ganz stark, genauso wie beim Abrollkomfort. Agiert auch beim Elchtest sicher, perfektes Google-Multimediasystem mit Dutzenden Apps. Der R5 e-Tech kann als Stromspeicher verwendet werden und als Energiespender samt Netzeinspeisung. Zwei Kritikpunkte gibt es bei allem Jubel auch: Im Fonds fehlt es an Kniefreiheit, bei Kälte reagiert die Batterie sensibel.

Die ersten Modelle mit gehobenen Ausstattungslevels bewegen sich in der 35.000 Euro-Region (ohne Förderung). Der Preisbrecher mit Basisausstattung kommt (mit Förderung bei rund 21.000 Euro). Für Österreich sitzen bei der Coty-Wahl in der Jury: Susanne Hofbauer (Autorevue), Michael Andrusio (Kurier), Didi Hubmann (Kleine Zeitung).