Das Salzburger Trachtenunternehmen Gössl kämpft mit der Zahlungsunfähigkeit. Am Montag wurden die Gläubiger informiert, dass aus jetziger Sicht Anfang Dezember ein Insolvenzantrag gestellt werden muss. Wie die Gössl-Geschäftsführung am Montag erklärte, seien dafür nicht unternehmerische Fehler verantwortlich, sondern die Folgen der Corona-Krise und das Vorgehen der Hausbank. Sie habe vorzeitig Kredite fällig gestellt um, so der Vorwurf, „die Insolvenz zu erzwingen“.