Es war das Urteil eines Schiedsgerichts, das schlussendlich Bewegung in eine starre Angelegenheit brachte. Der österreichischen OMV wurden vom Gericht 230 Millionen Euro zugesprochen, weil der russische Vertragspartner Gazprom unregelmäßig lieferte. Weil die OMV daraufhin ankündigte, Zahlungen an Gazprom einzustellen, konterten die Russen am Freitag mit einem sofort wirksamen Lieferstopp an den jahrzehntelangen österreichischen Partner.
Nach OMV-Lieferstopp
Warum trotzdem weiter russisches Gas in Österreich ankommt
Am Freitag wurde spruchreif, dass die russische Gazprom kein Gas mehr an die OMV liefert. Als Knotenpunkt bleibt Baumgarten trotzdem weiter relevant, die Gasmengen verändern sich kaum. Und: Wie die Gaspreise am Samstag reagieren.
© AFP