Es war das Urteil eines Schiedsgerichts, das schlussendlich Bewegung in eine starre Angelegenheit brachte. Der österreichischen OMV wurden vom Gericht 230 Millionen Euro zugesprochen, weil der russische Vertragspartner Gazprom unregelmäßig lieferte. Weil die OMV daraufhin ankündigte, Zahlungen an Gazprom einzustellen, konterten die Russen am Freitag mit einem sofort wirksamen Lieferstopp an den jahrzehntelangen österreichischen Partner.