Es war ein Schock für die Mobilitätsbranche: Die Studie der TU Graz mit dem Thema „Transformation der Wertschöpfungsketten in der Automobilindustrie und ihre Auswirkungen auf Job-Profile und Beschäftigungszahlen in der Steiermark“, nahm 2023 vieles von dem vorweg, mit dem die Branche heute kämpft (wir berichteten). Mario Hirz, Alexander Kreis (Institut für Fahrzeugtechnik TU Graz) und Christian Zweiger (AC Styria Mobilitätscluster) hatten auf 15 Seiten verdichtet, wie sich die Branche entwickeln werde – mit Chancen und Risiken durch den verpflichtenden Wandel von der Verbrenner- zur E-Mobilität. „Der Transformationsprozess hat wesentliche Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette in der Automobilbranche. Dies betrifft sowohl die Herstellung von Fahrzeugen, Systemen und Komponenten als auch die Bereiche des Handels und der Werkstätten. Ebenso beeinflusst sind die verschiedenen Entwicklungs- und Dienstleistungsunternehmen sowie mittelfristig das Tankstellennetz“, hieß es in der Studie.
Mobilitätsbranche in der Krise
Mit KI, Wasserstoff und autonomen Autos: Wie die Steiermark um ihre Schlüsselbranche kämpft
Hiobsbotschaften bringen die steirische Mobilitätsbranche ins Wanken – mit einem Bündel an Maßnahmen soll die Krise gemeistert werden. Die Details dazu lassen aufhorchen – von KI bis zu autonomen Autos.
© Jürgen Fuchs