Das Defizit im internationalen Austausch von Agrarwaren und Lebensmitteln hat heuer im ersten Halbjahr von rund 200 auf 900 Mio. Euro spürbar zugelegt. Die Exporte sanken im Jahresabstand um 2,3 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro, während die Importe um 6,1 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro stiegen. „Der höhere Importanteil schafft auch einen hohen Druck auf unsere Produzenten und Hersteller“, betonte AMA-Marketing-Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek in einer Pressekonferenz.
Defizit im Agrar-Außenhandel steigt
Wirtschaftsflaute: „Das bleibt nicht ohne Folgen für die Lebensmittelindustrie“
Defizit im Agrar-Außenhandel massiv gestiegen. Passivum im ersten Halbjahr 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von rund 200 auf 900 Millionen Euro mehr als vervierfacht. Produzenten unter Kostendruck. Exporthauptmarkt Deutschland stabil.
© Gregor Nesvadba