Spricht man über die finanzielle Ausstattung der österreichischen Start-ups, trifft man seit Jahren auf ein tendenziell wenig verändertes Bild: In der sehr frühen, konzeptionellen und oft umsatzfreien Phase der besonders findigen und wachstumsaffinen Unternehmen finden diese eine attraktive Förderlandschaft vor. Die sich auch im europäischen Vergleich keinesfalls zu verstecken braucht – im Gegenteil. Kommt es aber zu dem Punkt, an dem privates Kapital für die Expansion dringend benötigt wird, beginnt es zu stocken.
Alter Wein in neuen Schläuchen
Die Geschichte des großen österreichischen Start-up-Fonds ist um ein Kapitel reicher
Analyse.
Noch-Wirtschaftsminister Martin Kocher kann sich einen Rot-Weiß-Rot-Fonds vorstellen, um Start-ups beim Wachsen zu helfen. In der Branche gibt es Zuspruch, einzig wird an der Umsetzung gezweifelt. Und zwar seit Jahren.
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