Auch an den internationalen Finanzmärkten war die Nervosität im Vorfeld der ersten Wahlrunde der französischen Parlamentswahlen groß: Seit Präsident Emanuel Macron nach der empfindlichen Niederlage seiner Bewegung bei den Europawahlen überraschend Neuwahlen ausgerufen hatte, kam es an einzelnen Tagen immer wieder zu Verwerfungen. Die Risikoaufschläge auf französische Staatsanleihen legten zu, an den Aktienmärkten gab es vereinzelt deutliche Tagesverluste. Auch Euro war vergangene Woche wegen der hohen Unsicherheit vor der Wahl deutlich unter 1,07 Dollar gefallen.