Auch an den internationalen Finanzmärkten war die Nervosität im Vorfeld der ersten Wahlrunde der französischen Parlamentswahlen groß: Seit Präsident Emanuel Macron nach der empfindlichen Niederlage seiner Bewegung bei den Europawahlen überraschend Neuwahlen ausgerufen hatte, kam es an einzelnen Tagen immer wieder zu Verwerfungen. Die Risikoaufschläge auf französische Staatsanleihen legten zu, an den Aktienmärkten gab es vereinzelt deutliche Tagesverluste. Auch Euro war vergangene Woche wegen der hohen Unsicherheit vor der Wahl deutlich unter 1,07 Dollar gefallen.
Europas Aktienmärkte im Plus
Frankreich-Schock bleibt aus: Börsen legen zu, Sorgen aber nicht verflogen
Europas Leitbörsen verbuchen nach dem ersten Durchgang der französischen Parlamentswahl Kursgewinne, auch der ATX in Wien legt um 1,08 Prozent zu. Die Sorgen, dass Frankreich – und damit wohl auch der EU – ein politischer Stillstand drohen könnte, bleiben aber bestehen.
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