Der Essenszusteller Foodora baut in Österreich rund 130 Mitarbeiter ab. Sie wurden laut Foodora-Österreich-CEO Herbert Haas bereits beim AMS-Frühwarnsystem „zur einvernehmlichen Auflösung der Arbeitsverhältnisse“ angemeldet. Grund dafür ist eine Strategieänderung: Foodora will sich künftig auf die Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel, Drogerien, Bäckereien und Apotheken konzentrieren. Das bedeutet, dass die sieben eigenen Zustelllager für Lebensmittel in Wien, Linz und Graz geschlossen werden. 75 Mitarbeiter sind davon betroffen. Gleichzeitig wird die Delivery-Hero-Tochter laut eigener Auskunft das Kundenservice auslagern, wodurch rund 50 Menschen ihren Arbeitsplatz bei Foodora verlieren. „Was die Produktvielfalt innerhalb der App betrifft, ändert sich für unsere Kunden nichts“, verspricht Foodora.
Saftiger Strategiewechsel
Foodora baut in Österreich fast 130 Mitarbeiter ab
Der Essenszusteller Foodora will sich in Österreich künftig auf die Kooperation mit Supermärkten und Apotheken konzentrieren. Knapp 130 Mitarbeiter wurden beim AMS-Frühwarnsystem angemeldet. Auch Graz betroffen.
© APA / Helmut Fohringer