Die für die Energiewende nötigen kritischen Rohstoffe sind 2023 deutlich billiger geworden. Das liege vor allem an einem stark gestiegenen Angebot, schreibt die Internationale Energieagentur IEA in einem Bericht am Freitag. Das für Batterien so wichtige Lithium kostet nur mehr ein Viertel, Preise für Kobalt, Nickel und Graphit sind um 30 bis 45 Prozent zurückgegangen. Das dürfe aber nicht über den massiven Investitionsbedarf hinwegtäuschen.
Kobalt, Nickel, Lithium, Graphit
Kritische Rohstoffe: So abhängig ist die Welt von nur einigen wenigen Ländern
Die Preise für kritische Rohstoffe sind 2023 zwar gefallen, die Internationale Energieagentur warnt aber dennoch vor einem künftigen Mangel. Es bestehe hohe Abhängigkeit von wenigen Ländern, das könne zu geostrategischen Risken für den Rest der Welt führen. Investitionen von Hunderten Milliarden Dollar nötig.
© Adobe Stock