Bei der AUA schwebt ein 36-stündiger Streik am Gründonnerstag und Karfreitag weiter wie ein Damoklesschwert über der bedeutenden Osterreisezeit. Unternehmen und Arbeitnehmerinnenvertreter haben sich bisher nicht auf einen KV geeinigt, darauf folgte am Samstag der Streikbeschluss, zu dem man sich gezwungen sehe. Die Arbeitgeberseite kritisierte den möglichen Ausstand in den Osterferien am Sonntag als „absolut verantwortungslos und Schuss ins eigene Knie der AUA-Belegschaft“. Wie berichtet bedroht der mögliche Ausstand 430 Flüge.
Luftfahrtsobmann Günther Ofner
Kritik an drohendem AUA-Streik: „Höchste Zeit, die Krawallaktionen zu beenden“
WKÖ-Luftfahrtsobmann Günther Ofner sieht „verantwortungsloses“ Vorgehen der Arbeitnehmervertreterinnen. Gewerkschaft und der Betriebsrat fordern hingegen aus ihrer Sicht eine gerechtfertigte Annäherung an die Gehälter der AUA-Mutter Lufthansa.
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