Der Pierer Mobility angekündigte Stellenabbau von bis zu 300 Personen im kommenden Jahr wird praktisch zur Gänze den KTM-Standort in Mattighofen-Munderfing treffen. Grund sind Verlagerungen nach Indien und China, wo die oberösterreichische Firma Partnerschaften unterhält. Der Abbau soll vor allem über natürliche Fluktuation und eine Absenkung der Zahl der geleasten Mitarbeiter erfolgen, erläuterte Pierer-Mobility-Finanzvorstand Viktor Sigl am Mittwoch im Gespräch mit der APA.
Die Zahl der Leiharbeiter solle von 350 auf 250 sinken. Weitere 150 bis 200 Stellen sollen über die natürliche Fluktuation wegfallen. Von „aktiven Maßnahmen“, also einer Kündigung werde, wenn überhaupt „nur eine ganz geringe Anzahl“ an Mitarbeitern betroffen sein, sagte der Manager.
Abbau ohne Kündigungen geplant
Stellenabbau bei Pierer Mobility trifft das KTM-Werk in Mattighofen
Natürliche Fluktuation von 150 bis 200 Personen und Abbau von etwa 100 Leiharbeitern soll Kündigungen vermeiden. Finanzvorstand: Das sollte für 2024 alles sein. Er verweist auf eine verdreifachte Mitarbeiterzahl seit dem Jahr 2011.
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