Zumindest bei der Wortwahl sind deutliche Annäherungen zu erkennen: „Das Verhalten der Gewerkschaften ist absurd, das versteht niemand mehr“, kritisiert Arbeitgebervertreter Christian Knill, Obmann des Fachverbands der Metalltechnischen Industrie (FMTI). Hubert Holzapfel, steirischer Landessekretär der Produktionsgewerkschaft, kommentiert die auch in siebenter Runde gescheiterten Kollektivvertragsverhandlungen mit den Worten: „Das Vorgehen der Arbeitgeber ist völlig unverständlich, sie wollen es offenbar wissen.“ Die Gewerkschaft hat die eintägigen Streiks nun – in verschärfter Form – wieder aufgenommen.
Nach gescheiterter Metaller-Lohnrunde
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Nachdem auch die siebente Runde der Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag gescheitert ist, wird wieder gestreikt: Bei der Voestalpine wird seit 14 Uhr überhaupt für 24 Stunden gestreikt. Die Stimmung ist kämpferisch. Erst am 30. November wird weiterverhandelt.
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