Was geht?Gewalt in Beziehungen: Wie wird man nicht zum Täter?

Wie lassen sich psychische und physische Gewalt in Beziehungen wirklich verhindern? Und vor allem: Wie wird man nicht zum Täter? 

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Gewalt in Beziehungen
Bei "Was geht?" gehen wir der Frage nach, wie sich Gewalt in Beziehungen verhindern lässt. © Hanschitz
 

Mit Stand heute hat Österreich mutmaßlich 25 Femizide zu verzeichnen. Am Montag hat ein Mann die Leiche einer 29-jährigen Rumänin vor die Bezirkshauptmannschaft Villach gelegt. Der Tatverdächtige hat gestanden, die Frau mit einem Holzprügel erschlagen zu haben. Nicht einmal ein Monat zuvor ist eine gebürtige Grazerin ihren schweren Verletzungen erlegen - sie war so lange gewürgt worden, bis sie kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte. Wie so oft in solchen Fällen ging die Gewalt von ihrem Partner aus - der Mann befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen und macht deutlich: Gewalt gegen Frauen ist ein strukturelles Problem.

Besonders in Paarbeziehungen kommt es häufig dazu. Andrea Kollermann vom Gewaltschutzzentrum Kärnten erklärt: "Bei Partnergewalt ist der Anteil der Opfer zu 90 bis 95 Prozent weiblich, die Mehrheit der Täter ist männlich." Wie aber lässt sich erkennen, dass man sich in einer problematischen Beziehung befindet? Und vor allem: Wie wird man nicht selbst zum Täter? Dieser Fragen gehen Claudia und Julia von Futter diese Woche bei "Was geht?" nach. "Was geht?" ist ein junges News-Format, das wöchentlich auf A1now ausgestrahlt wird.

Alle Folgen von "Was geht?" sind auf A1nowTV aufrufbar.

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