Köpfe des Jahres 2021Das sind die fünf vielversprechendsten Newcomer der Süd- und Weststeiermark

Wir stellen Ihnen heute die Kandidaten in der Kategorie "Newcomer" vor. Stimmen Sie mit, um Ihren Favoriten zu unterstützen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Christina Strauß, Simon Gspurning, Laura-Sophie Schlögl, Valentina Stock und Lisa Tretnjak sind nominiert © Collage Brinskelle
 

Das sind die Nominierten der Kategorie "Newcomer" in der Süd- und Weststeiermark. Über die "Köpfe des Jahres" abstimmen können Sie hier.

Simon Gspurning

In eine musikalische Familie hineingeboren wurde der Edelschrotter Simon Gspurning. Nicht verwunderlich also, dass der Jugendliche aus der Weststeiermark bereits in jungen Jahren ein Händchen für Klänge hat. Seit sechs Jahren spielt der Musiker bereits Steirische Harmonika, ein anderes Instrument kam für Gspurning nie in Frage. Mit seiner Familie stand er schon einige Male auf der Bühne, doch vor Kurzem durfte er als Solokünstler vor den Fernsehkameras sein Ausnahmetalent präsentieren. Mit 72 von 80 Punkten holte sich Gspurning den Sieg beim Steirischen Harmonikawettbewerb in Lannach und setzte sich gegen die Konkurrenz aus der ganzen Steiermark durch. Die Freude des Weststeirers war groß und auch die Nominierung für die "Köpfe des Jahres" erfüllte die Familie nun mit Stolz. "Das ist wirklich eine große Ehre", sagt Mutter Ingrid Gspurning.

ORF
© ORF

 

Christina Strauß

Nadel und Zwirn sind das bevorzugte Werkzeug von Christina Strauß. Schon als Kind interessierte sie sich für Mode, nach einer Ausbildung an der Modeschule Graz und der Lehre zur Kleidermacherin ist diese auch ihr Beruf. Neben ihrem Job als Schnitttechnikerin beim JMB Fashion Team in Feldbach gründete sie mit "Christina Strauß" ihr eigenes Label. Die leidenschaftliche Schneiderin hat sich auf die Herstellung von exquisiten Dirndln und Trachten spezialisiert. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie heuer bei den Berufseuropameisterschaften in Graz. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Laura Tschiltsch holte sie im Beruf "Mode Technologie" die Goldmedaille. Und das mit der höchsten Wertung aller österreichischen Teilnehmer.

SkillsAustria
© SkillsAustria

 

Lisa Tretnjak

Mit einem Rückschlag begann das Jahr für Lisa Tretnjak. Eine Schulteroperation nach einer Trainingsverletzung warf die 17-jährige Judoka zurück. Davon ließ sich die Leibnitzerin aber nicht unterkriegen. Nur zweieinhalb Monate später erreichte sie Rang drei im Europacup in Bukarest, einen Monat darauf EM-Bronze in der U18. Krönender Saisonabschluss für die angehende Maturantin war die Teilnahme an den Staatsmeisterschaften, wo sie in der allgemeinen Klasse bis 63 Kilogramm die Goldmedaille holte und damit auch Olympiateilnehmerinnen hinter sich ließ.

ÖJV
© ÖJV

 

Valentina Stock

Für die Köflacherin Valentina Stock fing alles mit dem Lesen an: "Als Kind wurde mir viel vorgelesen, später habe ich die Bücher dann selbst verschlungen." Aus dem Lesen wurde schließlich Schreiben, mit zehn Jahren versuchte sich Stock an ihren ersten privaten Geschichten. Und dann ging es schnell: Auf den Vorschlag ihrer Deutschlehrerin nahm die Weststeirerin heuer – mit 13 Jahren – am Junior Bachmann Literaturwettbewerb in Klagenfurt teil. Mit ihrer Kurzgeschichte "Land in Sicht" konnte Stock die Jury überzeugen und den zweiten Platz ergattern. "Das hat mein Selbstvertrauen gestärkt. Besonders, weil mir meine Geschichte selbst zunächst gar nicht so gefallen hat", erinnert sich Stock. Nach ihrem Erfolg will die Weststeirerin nun Freunde dazu animieren, sich einmal am Wettbewerb zu versuchen: "Wer Spaß am Schreiben hat, sollte unbedingt damit beginnen."

kk
© kk

 

Laura-Sophie Schlögl

Laura-Sophie Schlögl aus Stallhofen machte sich mit ihren 17 Jahren bereits über die Grenzen der Weststeiermark hinaus einen Namen als flammende Rednerin. Seit 2018 nimmt Schlögl erfolgreich an Landes- und Bundesredewettbewerben teil. Dabei durfte sich die Schülerin über viele Stockerlplätze freuen, darunter erste Plätze in beiden Bewerben. Vielleicht die größte Anerkennung ihrer Redner-Karriere kam für Schlögl aber in Form einer Einladung in die Landeshauptstadt: Anlässlich der 75-Jahr-Feier der steiermärkischen Landesregierung hielt die damals 16-Jährige in der Aula der Uni Graz eine Rede zum Thema "Identität und Bildung aus Sicht der Jugend". Ihre Mitredner: Barbara Stelzl-Marx, Wissenschaftlerin des Jahres, und Verfassungsgerichtshof-Präsident Christoph Grabenwarter.

steiermark.at
© steiermark.at

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.