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Bezirk VoitsbergGute Zusammenarbeit von Gewaltschutzzentrum und Polizei

Einmal jährlich treffen sich Mitarbeiter des Gewaltschutzzentrums Steiermark und der Polizei. In Voitsberg wurde die "Tour de Police" zum regen Austausch genutzt.

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Möchten Betroffene bestmöglich unterstützen: Martina Unger, Birgit Reiner, Marion Egger und Severin Liebmann
Möchten Betroffene bestmöglich unterstützen: Martina Unger, Birgit Reiner, Marion Egger und Severin Liebmann © Heike Krusch
 

Gewaltbeziehungen haben nichts mit gewöhnlichen Paarbeziehungen gemein. Während bei letzteren Kommunikation auf Augenhöhe geschieht, geht es bei Gewaltbeziehungen um Macht und Kontrolle. Und häufig kommt bei einer Eskalation auch die Polizei ins Spiel. „Neunmal wurde heuer bereits ein sogenanntes Betretungsverbot im Bezirk ausgesprochen“, informiert Severin Liebmann vom Bezirkspolizeikommando Voitsberg. 15 waren es im Vorjahr. Steiermarkweit liegen die Zahlen jährlich bei 450 bis 600 Fällen. Liebmann erklärt: „Wenn die Polizei ein Betretungsverbot ausspricht, muss dieses von der Bezirkshauptmannschaft bestätigt werden und auch das Gewaltschutzzentrum wird informiert.“ Dieses nimmt mit den Opfern Kontakt auf und informiert über Opferrechte und mögliche Unterstützung durch das Zentrum.

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