VoitsbergVor der Volksschule heißt es nun "Kiss & Go"

Neues Verkehrskonzept vor dem Voitsberger Schulzentrum soll Konflikte beim Bringen und Abholen der Kinder zukünftig vermeiden.

Vor der Volksschule Voitsberg soll ein neues Verkehrskonzept für Entspannung sorgen © Stadtgemeinde Voitsberg
 

Im Nahbereich der Volksschule Voitsberg kam es in den vergangenen Jahren teils zu gefährlichen Situationen, als Eltern ihren Nachwuchs vor Unterrichtsbeginn dort abgeliefert haben. „Sogar die Polizei musste manchmal einschreiten“, berichtet Bürgermeister Ernst Meixner.

Deshalb hat die Stadtgemeinde Voitsberg in Kooperation mit der Exekutive und einem Experten ein neues Verkehrsleitsystem ausgearbeitet, das seit Montag gilt. In der Helmut-Glaser-Straße zwischen der Franz-Jonas-Straße und dem Eingang zur Volksschule wurde auf Einbahnregelung umgestellt.

Vier Zonen

Entlang der Straße gibt es Schutzzonen für die Fußgänger, zudem wurde die Straße in vier Zonen eingeteilt: Auf Seite der Handelsakademie befindet sich die Haltezone, dort ist an Schultagen zwischen 7 und 14 Uhr Parken verboten und nur Halten erlaubt – laut Gesetz gilt das für die Dauer des Ein- und Aussteigens, höchstens aber für zehn Minuten. Auf den gegenüberliegenden Stellplätzen darf aber wie bisher zeitlich unbegrenzt geparkt werden.

 

Um die Sicherheit für die Schüler zu erhöhen, gilt vor der Volksschule ein neues Verkehrskonzept Foto © Stadtgemeinde Voitsberg

Die beiden anderen Zonen befinden sich direkt im Nahbereich der Volksschule. Eine Hälfte ist als Haltestelle für die Schulbusse ausgewiesen, und darf nur langsam durchfahren werden – gekennzeichnet mit dem Zeichen „H“. Die dahinterliegende Zone nennt sich „Kiss & Go“ – zu deutsch Küssen und Gehen – und markiert den Bereich, in dem Eltern ihre Kinder in direkter Nähe sowie auf der Gehseite der Volksschule ein- und aussteigen lassen können.

 

Der Bereich vor der Volksschule Voitsberg wurde in vier Zonen unterteilt Foto © PDF/Stadtgemeinde Voitsberg

„Jetzt gibt es natürlich weniger Parkplätze, aber die Sicherheit der Kinder hat Vorrang, da setze ich auf das Verständnis der Eltern“, sagt Meixner. Probleme habe es noch keine gegeben, so das Stadtoberhaupt. Kunden der angrenzenden Einkaufsmärkte berichten aber, dass die dortigen Parkplätze vor Unterrichtsbeginn heillos überfüllt gewesen seien. Zudem seien Teile der Parkflächen vor den Geschäften von den Marktbetreibern sogar gesperrt worden, damit diese nicht von Eltern genutzt werden konnten.

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violet
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Einfache Lösung

Zu Fuß gehen, besser für die Kinder, stressfreier für die Eltern!

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