In einer zunehmend digitalisierten Welt gewinnt die digitale Grundbildung in den Volksschulen immer mehr an Bedeutung. An der VS Voitsberg wird bereits in den frühen Schuljahren der Grundstein für den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien gelegt. Zu diesem Thema fanden kürzlich zwei Aktivitäten statt.
Behutsam, altersgerecht, spielerisch und mit vielen praktischen Übungen wurden die Kinder der dritten und vierten Klassen auf die Herausforderungen in Bezug auf Internet und digitale Medien sowie auf das verpflichtende Fach „Digitale Grundbildung“ in der Sekundarstufe vorbereitet. Die Hauptthemen des Workshops waren „Das Internet vergisst nichts“, „Nicht alles im Internet ist wahr“ und „Halte persönliche Daten geheim“.
81 Prozent der Kleinkinder nutzen Handy gelegentlich
Da bereits 81 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen digitale Geräte zumindest gelegentlich selbst nutzen und damit schon sehr früh Teil einer rasant wachsenden Welt mit vielen Chancen, aber auch Gefahren sind, wurde an der VS Voitsberg mit den Workshops ein Beitrag dazu geleistet, dass die Kinder gut auf die digitale Welt vorbereitet werden. Bei einem Elternabend wurden die Erziehungsberechtigten mit Ideen versorgt, wie sie ihre Kinder gut und vor allem sicher auf dem Weg zur richtigen Nutzung digitaler Medien begleiten können.
Durchgeführt wurden die Workshops und der Elternabend von Christian Lechner-Barboric, Geschäftsführer der SI Academy für „Safer Internet“ und seinem Kollegen Harald Reinisch. Möglich wurde die Fortbildung dank eines Gutscheins, den die Volksschule Voitsberg im Rahmen der Auszeichnung mit dem Nationalen eTwinning Qualitätssiegel 2024 erhalten hatte und andererseits über eine Förderung durch den Mobilanbieter A1. So entstanden den Kindern keinerlei Kosten.
Wie entsteht ein Handy?
Im Rahmen des Workshops der Dreikönigsaktion „Die Reise meines Smartphones“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen intensiv mit der Entstehungsgeschichte ihres Handys. Dabei wurden Themen wie Rohstoffabbau, Produktion, globale Lieferketten sowie die sozialen und ökologischen Auswirkungen in den Abbaugebieten beleuchtet. Besonders im Fokus standen Umweltthemen wie Umweltzerstörung durch den Abbau seltener Erden sowie die Bedeutung von richtigem Recycling. Der Workshop regte zum Nachdenken über den eigenen Konsum und die globale Verantwortung jedes Einzelnen an.