Es ist ein Zeitdokument, das einen Blick auf den Kohlebergbau in Rosental aus dem Jahr 1951 wirft. Genauer gesagt zeigt es den Beginn des Tagbaues in Karlschacht 1, unmittelbar dahinter ist die ehemalige Gemeinde „Obergraden“, welche in den 1950er-Jahren dem Tagbau zum Opfer fiel, dargestellt. Die Rede ist von einem Gemälde, das vom seinerzeitigen Bergbaudirektor Haase gestaltet wurde. Die GKB-Bergbau hat das Bildnis schließlich der Gemeinde Rosental unter dem damaligen Bürgermeister Franz Jammernegg (1946-1966) geschenkt. „So weit so gut, das Problem war nur, dass dieses Bild damals offenbar keine große Bedeutung für die Gemeinde hatte“, stellt Bürgermeister Johannes Schmid heute fest. Seine Vermutung basiert auf dem Umstand, dass Haases Werk alsbald im Dachboden des alten Gemeindeamts verstaubte.
Dachbodenfund
Verschollenes Gemälde vom Bergbau Karlschacht I. zurück in der Gemeindestube
Ein Gemälde des ehemaligen Bergbaudirektors aus dem Jahr 1951 befindet sich nun wieder im Besitz der Gemeinde Rosental an der Kainach. Auch ein Bild von Franz Roupec wird bald übergeben und Rosentals Kapelle ziert neuerdings ein Kunstwerk.
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