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FrostnächteOststeirische Obstbauern zwischen Resignation und Hoffnung

Obstbauern aus der Oststeiermark haben nach den vergangenen Frostnächten teilweise schon resigniert - manche hoffen aber noch, zumindest einen Teil der Ernte retten zu können.

Heizen, um die Obstanlagen zu retten, heißt es derzeit auch bei Martin Gschweitl aus Prebuch © Petra Schwarz
 

"Es ist ein Wechselbad der Gefühle!", stöhnt Bernhard Berger aus Viertelfeistritz bei Anger am Donnerstagvormittag. Sein gesamter Betrieb hängt an den Marillen, zehn Hektar bewirtschaftet er mit seiner Familie - und die gesamte Ernte hängt dieser Tage an den Temperaturen. In der Nacht auf Mittwoch sei es mit minus 4,7 Grad wesentlich kälter gewesen als prognostiziert. Mit Paraffinkerzen - 400 Stück pro Hektar - haben sie aufwendig geheizt, von 23 bis 7 Uhr morgens, um es in den Anlagen zumindest um zwei Grad wärmer zu bekommen, erklärt Berger.

Kommentare (1)
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hfg
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Schlimm für diese Bauern

hoffentlich werden die Existenzen nicht vernichtet. Dieses Klima und die starken Temperaturschwankungen mit dem späten Frost wird in Zukunft vermutlich noch dramatischer werden. Was im März durch die Sommertemperaturen bei uns blüht wird im April durch extremen Frost vernichtet.