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Sulz bei GleisdorfDrei-Generationen-Team stellt sich Nassleistungsbewerb

Beim heutigen Nassleistungsbewerb der Freiwilligen Feuerwehr Sulz tritt mit den Maier-Paars eine reine Familienmannschaft an.

Voll motivierte Familienmannschaft – stehend: Hubert, Wilhelm, Johann, Florian, Matthias und Erwin Maier-Paar. Hockend: David Maier-Paar und Alexander Herold. Es fehlen Wilhelm und Stefan Maier-Paar. © KK
 

62Jahre trennen den jüngsten Teilnehmer, Alexander Herold, vom ältesten, Wilhelm Maier-Paar. Aber das war es schon mit dem Trennenden. Denn die zehnköpfige Mannschaft (samt Ersatzmann), die heute beim Nassleistungsbewerb der Feuerwehr Sulz antritt, ist eine große Familie: Maier-Paar aus Sulz.

Wilhelm Maier-Paar ist immerhin schon 78 Jahre alt und wird gemeinsam mit seinen Söhnen (Hubert, Johann, Erwin, Wilhelm) sowie Enkeln (David, Alexander, Florian, Matthias, Stefan) den Bewerb bestreiten. „Ich bin als Melder eingeteilt“, erzählt er. Erfahrung hat er genug, ist er doch bereits seit 62 Jahren bei der Feuerwehr. Nur seine Feuerwehrstiefel für den Wettkampf sind noch ungewohnt. „Die trage ich jetzt die ganze Zeit, damit ich mich an sie gewöhne“, sagt er lachend.

Alle sind bei der Feuerwehr

Die Feuerwehr hat bei der Familie Maier-Paar einen besonderen Stellenwert. „Alle Buben und Männer sind bei der Feuerwehr, nur von den Mädels sind keine dabei“, sagt Hubert Maier-Paar. Dass sein Sohn wie der Schutzpatron der Feuerwehr Florian heißt, habe damit aber nichts zu tun, meint er lächelnd.

Tennenfest und Bewerb

Die Freiwillige Feuerwehr Sulz feiert heute und morgen ihr Tennenfest.

Heute ab 13 Uhr findet der dritte Insel-Nassleistungsbewerb statt. Um 18.30 Uhr gibt es eine Schlusskundgebung am Festgelände. Ab 20 Uhr spielen „Die Krochledern“ beim Tennenfest auf. (Vorverkauf: 4 Euro, Abendkasse: 6 Euro)

Am Sonntag werden um 8.30 Uhr die Feuerwehren empfangen. Um 9 Uhr folgt ein Wortgottesdienst. Anschließend spielt der Musikverein St. Margarethen an der Raab einen Frühschoppen und am Nachmittag spielen „Mir4“.

Die die Idee zur Familienmannschaft hatte Hubert Maier-Paar. „Wir haben vor ein paar Jahren schon einmal darüber gesprochen“, erinnert er sich. Diese Woche am Dienstag habe man sich schließlich entschieden, als ein Team anzutreten. Gerade mal ein gemeinsames Training – gestern – ist sich ausgegangen. „Die meisten von uns haben aber Erfahrung bei solchen Bewerben. Nur gemeinsam haben wir das noch nie gemacht“, so Hubert Maier-Paar. Spitzenzeit erwarte er sich keine. Es gehe vor allem darum, dass „Opa“ Wilhelm einmal gemeinsam mit seinen Söhnen und Enkeln an einem Bewerb teilnimmt.

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