Es war eine „historische“ Fahrzeugbergung: Am Dienstag gegen 18 Uhr musste die Feuerwehr aus St. Ruprecht an der Raab ausrücken. Ein Fahrzeug war am Sparblgrabenweg im Ortsteil Fünfing von der Straße abgekommen und halb in den Graben gerutscht. Die Fahrzeuglenkerin, die alleine im Auto war, wurde dabei nicht verletzt. Ein Glück. Das Auto hat nämlich weder Airbags noch einen Seitenaufprallschutz, es besteht aus viel dünnem Blech und ist trotzdem Kult: Es handelte sich nämlich um einen VW Käfer, Baujahr 1968.

Insgesamt waren 16 Feuerwehrleute bis etwa 19.15 Uhr im Einsatz. Sie leuchteten den Unfallort aus, regelten den Verkehr, sicherten die Betriebsmittel und halfen dem Abschleppdienst dabei, das Fahrzeug vorsichtig wieder auf die Straße zu hieven. „Man brauchte dafür einen Abschleppunternehmen, das war eine heikle Arbeit“, schilderte Feuerwehrkommandant Leon Christandl. „Das Auto hatte nur leichte Beschädigungen.“

Christandl erzählt von einem anderen Einsatz, der weniger glimpflich ausging: „Vor einigen Jahren stand im Ort ein VW T2 in Vollbrand.“ Das frisch renovierte Fahrzeug war damals nicht mehr zu retten.