Ohne PrüfungMindestens 38 „Pickerl“ widerrechtlich ausgestellt

Ehemaliger Fahrzeugbauer aus der Südsteiermark soll zusammen mit einem Kfz-Betrieb unrechtmäßig „Pickerl-Gutachten“ ausgestellt haben. Leibnitzer Kriminalisten ermittelten in mindestens 38 Fällen.

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© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Anfang Oktober soll ein ehemaliger Fahrzeugbauer aus dem Bezirk Leibnitz ohne die dafür vorgesehene Berechtigung „Pickerl-Gutachten“ ausgestellt haben. Diesen Hinweis erhielten Kriminalisten aus Leibnitz. Auslöser für diesen Verdacht war ein Fall Ende September: "Dabei stellte ein Kunde seinen defekten Pkw-Anhänger zum Reparieren für das „Pickerl“ zur ehemaligen Werkstatt des 66-jährigen Fahrzeugbauers", erklärt die Polizei. Dass dieser zu diesem Zeitpunkt keine vom Landeshauptmann ermächtigte Prüfstelle mehr hatte, soll dem Kunden nicht bekannt gewesen sein. Auch eine Information des Fahrzeugbauers selbst über diesen Umstand sei nicht erfolgt.

Kommentare (3)
Ninaki
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ort

Wäre hilfreich wenigstens die Gemeinde dazuzuschreiben, damit man weiß ob man evtl. Betroffener ist. So gibts wieder jede Menge ungerechtfertigte Gerüchte...

Alfa166
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3
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Das kann eigentlich nur Fahrzeugbau Albin Flucher aus Wagna sein

Vom Alter her würde das hinkommen. Aber bitte nicht verwechseln mit Fahrzeugbau Sabrina Flucher in Leitring.

owlet123
23
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Wo bleiben die Kommentare, dass es sich um einen Kavaliersdelikt handelt?

So wie man sie auch bei Berichte über gefälschte Impf- und Testzertifikate findet? Die Fälscher wurden doch durch die hohen Ansprüche des Pickerl-Gutachtens dazu gedrängt! Ist der Allgemeinzustand meines Autos nicht Datenschutz?