Geschichten von früherDas tragische Schicksal der Anna Bernhard

1762 wurde die Bäuerin Anna Bernhard aus Hollenegg auf Schloss Schwanberg zu einer Verzweiflungstat getrieben. Ihr Fall ging in die Kriminalgeschichte ein.

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Auf Schloss Schwanberg (hier auf einem Stich von Georg Matthäus Fischer um 1680) ereignete sich 1762 ein Kindsmord
Auf Schloss Schwanberg (hier auf einem Stich von Georg Matthäus Fischer um 1680) ereignete sich 1762 ein Kindsmord © kk
 

Seit 1756 tobte in Europa ein Krieg, den man später den „Siebenjährigen“ nannte. Er verschlang Unsummen und brachte der Bevölkerung enormes Leid. Im sechsten Kriegsjahr war dem Hofkriegsrat in Wien schon jedes Mittel recht geworden, um die in den Reihen der Armee entstandenen Lücken zu schließen.

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Danke für Ihr Verständnis.

vitruvius
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14
Lesenswert?

Ja danke...

...für die berührende Geschichte. Sie lässt nachdenken, wie sensibel (durchaus schon in negativer Konnotation) wir heute geworden sind. Wie wenig Resilienz wir gegen die Unbilligkeiten des Lebens mehr haben. Die Pandemie derzeit zeigt es deutlich. Obwohl staatlich hoch versorgt und beschützt, begleitet von der ständigen Arbeit von Wissenschaft und Medizin, von Regierung und Verwaltung, drehen viele schon durch wegen der verordneten Vorsichtsmaßnahmen dafür.

Mag sein dass die etwas überzogen sind. Oder auch zu wenig. Derzeit wissen wir's nicht besser. Aber was für ein Lercherlschaß sind die doch im Vergleich was diese Anna hier ertragen musste? Oder die Menschen damals vor 100 Jahren mit der span, Grippe? Gar nicht zu reden von den mittelalterlichen Pestepidemien.

Ja danke nochmals für diese Geschichte, zum Nachdenken darüber wie gut es uns heute geht.