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Geschichten von früherSo lernte das Grenzland Skifahren

Mit dem „1. Grenzland Schilift“ in Leutschach kam der Wintersport in die Südsteiermark. Tatkräftige Visionäre von damals erinnern sich.

Wolfram Kostron
Der „1. Grenzland Schilift“ in Leutschach wurde 1967 eröffnet und war bis in die späten 1980er in Betrieb © Wolfram Kostron
 

Im Jahr 1965 gab es noch keine Skilifte auf der Weinebene oder Hebalm. Da kamen wir auf die Idee, uns ein eigenes Skigebiet zu bauen“, erzählt Julius Pinnitsch. Der pensionierte Schuh- und Sportfachhändler aus Leutschach war neben der Ärztefamilie Kostron einer der treibenden Kräfte dieser Vision. Bestärkt von Mitstreitern wie Rupert Skotschnigg, Georg Dreisiebner und Ferdinand Hirzer und der skibegeisterten Jugend gründete man den Schiverein Union Leutschach.

Kommentare (1)
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zweigerl
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Lesenswert?

Charmant

Charmant, dass Schladminger per Bus nach Leutschach zum Schifahren fuhren! Ja, vor knapp vierzig Jahren war die Welt noch bunt und steckte voller Überraschungen. Jetzt ist Schifahren nur mehr auf der Weinebene möglich, wo die Energiergeier in Form von Hochventilatoren kreisen und australische Lithiumschürfer die Koralpe filettieren wollen. Wenn alle räumlichen Ressourcen erschöpft sind, sagt uns dieder Planet Adeieu.