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StainzMariam: "Niemand flüchtet, wenn er nicht unbedingt muss"

Mariam, Shokria und Razia leben seit ihrer Flucht in Stainz. „Gemeinsam in Stainz“ und „Zebra“ reichen den Frauen seither die Hand.

Der Verein „Gemeinsam in Stainz“ und Zebra unterstützen Asylwerber auch während Corona
Der Verein „Gemeinsam in Stainz“ und Zebra unterstützen Asylwerber auch während Corona © Barbara Kahr
 

"Wenn mir jetzt Männer auf der Straße begegnen, habe ich nicht mehr so große Angst. Hier ist eine Frau gleich viel wert, wie ein Mann“, erzählt Mariam, während sie ihr Kopftuch sorgfältig zurechtrückt. Anfang des Jahres ist sie nach der Flucht aus dem Iran in Österreich angekommen. Seit Ende Februar lebt sie in Stainz in einem Asylquartier. Geflüchtet ist die 29-Jährige allein, mit einem kleinen Rucksack mit Dokumenten, ein paar Lebensmitteln und den Kleidern, die sie am Leib trug.

Kommentare (1)
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JohannK
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"niemand flüchtet, wenn er nicht unbedingt muß"

ja, das trifft sicher auf viele zu. aber leider gibt es unter dem Begriff "Flüchtling" auch sehr viele, die nur wegen unserer sehr guten Sozialleistungen es vorgeben zu sein. und dass man sich im Gastgeberland (und als Dankbarkeit für deren Hilfsbereitschaft in großer Not) anpasst sollte sowieso selbstverständlich sein.
dieser Bericht schildert aus meiner Sicht gelungene Integration, so wie es sein sollte.